von José Manuel Rodríguez-Villa
Präsident CIC Kommission Falknerei

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1. Sitzung der Kommission für Falknerei und Greifvogelschutz Marrakesch, 23. April 2008

Die Sitzung (ca. 80 Teilnehmer) begann mit einem Willkommensstatement durch Kommissionspräsident
José Manuel Rodríguez-Villa, einem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres, wie bereits zuvor an die CIC EC berichtet und in der Tagesordnung der Generalversammlung 2007 enthalten. Besonderer Dank erging an die Mitglieder des Falknerverbandes von Marokko, die an der Sitzung in ihrer traditionellen Tracht teilnahmen und mit einem herzlichen Applaus bedacht wurden.

 

Chaouni Abdelak, ein Historiker und Verbandssekretär, hielt eine sehr interessante Präsentation über die Rolle der Maghreb Länder in der internationalen Geschichte der Falknerei.
Kieran Buckley aus Irland berichtete über das Irische Grey Partridge Trust Projekt (Rebhuhn Projekt)
welches von der CIC Kommission Falknerei unterstützt wird. Kieran ist der Projektleiter. Das Projekt
beschäftigt sich hauptsächlich mit dem schwindenden Bestand des irischen Rebhuhns. Karl-Heinz Gersmann, der CIC Delegierte des DFO unterichtete das Auditorium über das Wanderfalken-Baumbrüter-Projekt in Deutschland. Es handelt sich hier um ein Projekt, das schon seit vielen Jahren von
der CIC FC und dem DFO unterstützt wird und vielversprechende Ergebnisse erzielt hat. Ein ausführlicher schriftlicher Bericht über das Projekt wurde an das EC zur Veröffentlichung im CIC Newsletter weitergeleitet
– wie auch das vorgenannte Rebhuhn-  Projekt.
Der letzte Punkt der Tagesordnung, die Neuwahl des Direktoriums, wurde von Präsident der CIC FC geleitet. Er teilte mit, daß für das Präsidentenamt keine weiteren Kandidaturen vorlagen als seine eigene. Er befragte die Sitzungsteilnehmer, ob es diesbezüglich Einsprüche gäbe. Da es keine Einsprüche gab, wurde Jose Manuel Rodriguez-Villa einstimmig zu Präsidenten der CIC FC wiedergewählt.
Der alte und neue Präsident brachte seine Intention zum Ausdruck, einige Veränderungen im Präsidium vornehmen zu wollen. Er bedankte sich bei den bisherigen Vizepräsidenten Mag. Monika Reiterer und Dr. Igor Tavcar für ihre Mitarbeit in der Kommission und schlug Karl-Heinz Gersmann und Dr. Harald Barsch, Präsident des ÖFB, als neue Vizepräsidenten der CIC Kommission für Falknerei vor. Ebenso schlug er vor, Patrick Morel in seinem bisherigem Amt als Vizepräsident, mit Fokus auf das UNESCO Projekt, zu bestätigen. Die Vorschläge wurden von den Sitzungsteilnehmern einstimmig angenommen.

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Foto: H. Niesters


2. Sitzung der Kommission für Falknerei und Greifvogelschutz Marrakesch, 25. April 2008


Die komplette zweite Sitzung war der Präsentation von Dr. Fred Lacroix, Direktor der  Emirates Centre for Wildlife Propagation, in Missour (Ost-Marokko) gewidmet. Die Präsentation behandelte das riesige Projekt zur Züchtung und Auswilderung der Wüstentrappe (Houbara), welches von der Regierung der Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführt wird. Die Houbara Trappe ist das traditionelle Beizwild der arabischen
Falknerei und der Bestand ist in manchen Gebieten aufgrund von Überbejagung, Wilderei und Habitatveränderung drastisch zurückgegangen. Das massive Projekt besteht aus zwei Zuchtanlagen in Marokko, riesigen Schutzzonen und einem Auswilderungsplan, der alleine 2007 8.000 Tiere umfasste. Es
handelt sich hier um das erste erfolgreiche Projekt zur nachhaltigen Wildbewirtschaftung in der arabischen Falknerei.
Weiters profitiert durch das Projekt die gesamte Missour Region in Marokko in Sachen Beschäftigung, Schulwesen, Gesundheitswesen und Infrastruktur – ein hervorragendes Beispiel von ländlicher Entwicklung durch die Jagd bzw. in diesem Fall Beizjagd.
Nach der Präsentation gab es noch einige Fragen aus dem Auditorium, die von Dr. Lacroix ausführlich beantwortet wurden.

Danach wurde die Sitzung für beendet erklärt.

www.cic-wildlife.org

 

 

UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Schnelles und richtiges Vorgehen bei erkrankten Greifvögeln


Bei jeglichen Anzeichen von Erkrankungen bei Greifvögeln ist sofort und ohne Verzögerung ein Tierarzt aufzusuchen. Es versteht sich von selbst, daß dies die ethische Pflicht jedes Greifvogelhalters ist.  

Die österreichischen Falkner sind in der glücklichen Lage flächendeckend mit Greifvogelfachtierärzten versorgt zu sein. 

Von jeglichen Experimenten und Versuchen, selbst Behandlungen durchzuführen, wird deshalb dringend abgeraten.

Liste von Tierärzten:

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

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