von Mark Williams, Canada
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Heute morgen war's wieder mal wunderbar – klarer blauer Himmel und -17 Grad.  Zusammen mit meinem Freund Johnny Groves machten wir uns also auf den Weg, im Auftrag der Kanadischen Regierung einen wilden Gerfalken zu fangen und mit einem Satelliten-Sender für Forschungszwecke auszustatten.
Lustigerweise konnte ich nur knapp außerhalb der Stadt Calgary, direkt neben der Autobahn ein Exemplar im Fernglas ausmachen. Um's kurz zu machen, wir hatten sie dank einer Taube und einem Schlingenteppich innerhalb von 30 Minuten im Auto. Es war ein schöner Vogel, wie auf den Bildern zu sehen ist. Sie hatte 1548 Gramm und war damit fast 500 Gramm schwerer als mein Gerterzel. Das interessante daran ist, daß mein Terzel ein östlicher Typus ist und das gefangene Weib ein westlicher Typus. Klarerweise waren ihre Hände auch ein ganzes Stück größer.

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Links Terzel, rechts Wildfang


Wir montierten den PTT Transmitter (Platform Type Transmitter) per Rückenmontage und ich behielt sie über Nacht bei mir, um sicherzustellen, daß diese auch perfekt saß. Der Transmitter ist meines Erachtens nicht ganz perfekt für Falken geeignet, da ich glaube, daß der Vogel mit dem  Schnabel unter den Transmitter kommen könnte. Aber mir wurde gesagt 'es ist wie es ist' ....

Nach 24 Stunden ließen wir den Falken wieder frei. Es wird interessant sein, zu erfahren, wohin sie zum Brüten zurückfliegt. Ich persönlich wette auf die Nordwest Provinzen. Sie war schätzungsweise 4-5 Jahre alt, hatte tiefgelbe Hände und noch ein paar unvermauserte, ausgebleichte Federn vom letzten Jahr. Sie muß also schon ein bißchen 'um die Häuser' gewesen sein.





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... im Schlingenteppich gefangen
 
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Der Satelliten-Sender
 
 
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Kurz vorm Freilassen ...
 
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... und ab nach Norden!



UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

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