von FM Josef Hiebeler, ÖFB Öffentlichkeitsreferent
LW Minister Becik

Am 14. März 2009 fand in Bratislava in einer der Räumlichkeiten der Komenius Universität  die Jahresversammlung der slowakischen Falkner statt. Die Veranstaltung war zu meinem Erstaunen perfekt organisiert. Vor allem ließen die Themen des Symposiums am Nachmittag aufhorchen. Auch ich war eingeladen, um einen kleinen Vortrag über die Falknerei in Österreich zu halten. Das Fachsymposium war hochkarätig besetzt, von Vertretern des Zentraljagdverbandes und der Forstwirtschaft angefangen bis zum Ministerialvertreter der CITES-Behörde Dr. Jozef Dúha, den Landwirtschaftsminister Stanislav Becík und schließlich die Europaparlament Abgeordnete Dr. Irena Belohorská. Das ganze geleitet von Klubpräsident Anton Moravcík und Ing. Alojz Kassák.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir uns in Österreich, diese hohen  politischen Vertreter für Falknerfragen nur wünschen können.  Die Tagungsthemen waren sehr interessant, von Veterinärvorträgen, über CITES-Fragen und deren schnelleren Bearbeitung, bis auf die heiße Diskussion zum Greifvogelabschuss in Niederösterreich, wo auch von slowakischer Seite wenig Verständnis zu spüren war, eher teils schockierende Verwunderung, dass man das Image der Jagd so kurzsichtig und leichtsinnig auf Spiel setzt.
Da in der Slowakei, wie auch in Tschechien, die Falknerei rechtlich ein Bestandteil des Jagdwesens ist und der Falknerclub in beiden Ländern unmittelbar dem Präsidium des zentralen Jagverbandes unterliegt, hat die Falknerei in diesen Ländern automatisch eine starke politische Vertretung. Dieses konnte man bei den Referaten des Symposiums feststellen.
Vortrag durch FM Josef Hiebeler
Falknerei ist in der Slowakei ein fester Bestandteil bei der Ausbildung an den musterhaften Forstschulen. Dies kommt allen Falknern zu gute, dass es dort die Falknerprüfung in der Theorie und Praxis ihren Abschluss findet. Dieses schlägt sich selbstverständlich auch an den falknerischen Leistungen der Falkner nieder.

Der Landwirtschaftsminister Stanislav Becík bot den Falknern die Möglichkeit an,  bei den „Slowakischen Tagen“ in Brüssel, gemeinsam mit Vertretern der Politik, Kultur, Wirtschaft, der Gastronomie u.v.a., als Representanten der Slowakischen Republik mit zu wirken, mit einberechneten Plätzen im Regierungssonderflugzeug. Da kann man als österreichischer Falkner und Öffentlichkeitsreferent fast nur neidisch hinter her sehen.

Hier sieht man deutlich, welchen öffentlichen jagdlichen Stellenwert in unseren Nachbarländern der Falknerei eingeräumt wird. Wenn diese gut und klassisch gezeigt wird, ist die Falknerei immer ein Magnet, die Leute aus allen Gesellschaftsschichten anzieht und begeistert. Ich bin der Überzeugung , dass kaum noch eine jagdliche Öffentlichkeitsarbeit so eine große positive Wirkung zeigt, wie gerade die Falknerei der jagdkritischen Gesellschaft gegenüber!

UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

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