Die Bemühungen des seit über 24 Monaten laufendes Projektes des Österreichischen Falknerbundes (ÖFB) zur Anerkennung der Österreichischen Falknerei als immaterielles Nationales UNESCO Kulturerbe wurden am 10. März 2010 von Erfolg gekrönt. Der Fachbeirat er UNESCO Kommission bestehend aus Experten, Vertretern der neun Bundesländer und den zuständigen Bundesministerien hat einstimmig die Aufnahme der Falknerei in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich beschlossen.



Das Projekt wurde von einem kleinen Expertenteam des ÖFB bereits im Jahre 2007 initiert und ist der nationale Teil des großen multinationalen Projektes zur Anerkennung der Falknerei als immaterielles UNESCO Kulturerbe der Menschheit. Dieses multinationale Projekt, bestehend aus 14 Staaten unter der Leitung des Kulturministeriums von Abu Dhabi, hat bereits im September 2009 eine multinationale 'Joint submmission' zur Anerkennung der Falknerei als"immaterielles Kulturerbe der Menschheit" bei der UNESCO eingereicht.

Die ursprüngliche Forderung zur Anerkennung unserer über 3000 Jahre alten Jagdkunst als  immaterielles Kulturerbe der Menschheit
durch die UNESCO stammt ebenfalls aus Österreich und wurde durch die Jagdhistorikerin Prof. Monika Reiterer aus Graz erstmals in den späten 90er Jahren erhoben und veröffentlicht.

Wir dürfen dies durchaus als den größten Erfolg des ÖFB und der Österreichischen Falknerei in der österreichischen Geschichte feiern und als Fundament für die langfristige Erhaltung der Falknerei betrachten.

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