Verleihung der Urkunden an die ersten österreichischen Eintragungen in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit und an die Neueintragungen in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Am 3. Juni 2013 lud die Österreichische UNESCO-Kommission ins Mozarthaus St. Gilgen am Wolfgangsee zur Urkundenverleihung.
Die zwei ersten österreichischen Traditionen der Repräsentativen Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO – die Falknerei und die Fasnacht Imst - Schemenlaufen – wurden mit der offiziellen Urkunden des UNESCO Sekretariats in Paris ausgezeichnet.
Zudem wurden bei der Verleihung die sieben neuen Eintragungen in das Österreichische Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ausgezeichet, darunter der Rudentanz in Sierning, der Innviertler Landler, der Pinzgauer Tresterertanz der Salzburger Alpinia, die Passionsspiele Erl, das Aperschnalzen im historischen Rupertiwinkel, die Klöppelei in Salzburg, und das Korbmachen – Flechtkunst mit Weiden, Stroh und gespaltenem Holz.

Die Feier wurde mit einer Schnalzerpasse von der Schnalzergruppe Wals eingeleitet.


Hofrätin Dr. Monika Kalista (Amt der Salzburger Landesregierung) begrüßte die Anwesenden. Im Anschluss daran stellte Dr. Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission, die Traditionen vor und überreichte die Urkunden.

Da der ÖFB für die Ausarbeitung des nationalen und internationalen Antrages  verantwortlich zeichnete, wurde die offizielle Urkunde für das UNESCO Kulturerbe Falknerei  von einer Delegation desÖsterreichischen Falknerbundes entgegengenommen." Mit dabei waren ÖFB Präsident Dr. Harald Barsch, UNESCO Projektleiter Mag. Christian Habich,Falkenmeister Josef Hiebeler, Falkenmeister Alfons Brezina und Jungfalknerin Heike Wraase. Unser dreieinhalbjähriges aufwändiges UNESCO Projekt fand damit seinen offiziellen krönenden Abschluss!


Einen grossen Falknersdank an alle, die zum Gelingen unseres oftmals als unerreichbar eingestuften Projekts ihren Beitrag geleistet haben!

Dr. Harald Barsch

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