Landesgruppe Kärnten

Landesgruppenleiter:
Friedrich Sleik
Rekagraben 6, 9071 Köttmannsdorf
Mobil: 0664-5174320
E-Mail: friedrich.sleik@falknerbund.com

 

 

Sehr geehrte Falknerinnen und Falkner der Landesgruppe Kärnten des ÖFB!

Der Herbst des Jahresablaufes ist nun angebrochen. Das erste Jahresdrittel in der Falknerei beschäftigte sich mit Erfahrungsaustausch über die vergangene Beizsaison, aber natürlich auch mit Vorbereitungen auf die bevorstehende Zuchtsaison. Im zweiten Drittel des Jahres war der Schwerpunkt unserer Züchter klarerweise die Abdeckung der eigenen Bedürfnisse und die der Freunde an gewünschten Beizvögeln. Alle Züchter haben sich auf Zuchtlinien spezialisiert und waren voller Hoffnung, den gewünschten Beizvogel ihrer Vorstellungen zu erzüchten. Ich darf bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass der gesamte Bedarf an falknerisch benötigten Greifvögeln seit Jahren aus der Zucht der Falkner für Falkner abgedeckt wird.

Das aktuelle, letzte Jahresdrittel ist eines der interessantesten unserer falknerischen Tätigkeit. Die jungen Beizvögel müssen gearbeitet und bestmöglich auf die bevorstehende Saison vorbereitet werden. Ebenso werden wieder die bis zu diesem Zeitpunkt vermauserten Beizvögel ins Trainingsgeschehen miteinbezogen. Auch unsere Jagdgefährten, den Hunden, wird wieder erhöhte Aufmerksamkeit zu teil.

Um unserem Ziel am Weg zur Qualitätsfalknerei weiter voranzukommen, werden die Trainingsmethoden unter Berücksichtigung auf Tierschutz und Ethik ständig erweitert und ergänzt. Es muss jede Möglichkeit zur Erreichung der bestmöglichsten Fitness unserer Beizvögel angepasst werden. Darüber hinaus sind wir in Kärnten auch bestrebt, durch Vermittlung von Wissen, Praxis und Erfahrung zur Ausbildung an der Falknerei interessierten Personen beizutragen, damit eine Prüfung abgelegt werden kann. Das hat zum Ziel, dass der geprüfte Falkner gegenüber der Behörde als Fachmann anerkannt wird. Ich bin deshalb froh, dass wir seit diesem Jahr auch den Kollegen Lassnig Klaus in der Kärntner-Gruppe haben. Er bietet Falkner-Vorbereitungskurse auf hohem Niveau an, wie ich mich selbst überzeugen konnte. Das ermöglicht uns gleichzeitig mit den zukünftigen Falknern in Kontakt zu treten.

Eine interessante Idee unseres Kollegen Kumnig Anton für den Einsatz des Beizvogels darf ich hier näher vorstellen. Um unsere Jagdgefährten auch zur Verhütung von Schäden in der Landwirtschaft einsetzen zu können, hat Herr Kumnik mit der Kärntner Jägerschaft ein Modell zur Krähenregulierung im Zusammenhang mit der Falknerei ausgearbeitet. Im Wesentlichen wird hier bei Bedarf oder bei Auftreten von Schäden in der Landwirtschaft durch Rabenvögel die Möglichkeit geschaffen, einen in der Nähe wohnenden Falkner, der sich dazu bereit erklärt, zu Hilfe zu rufen. Dies ist auch eine hervorragende Gelegenheit, direkt mit den Jagdausübungsberechtigten in Kontakt zu kommen. Weiteres bemühen wir uns, die Kontakte zu unseren Nachbarfalknern in Italien und Slowenien auszubauen. Es gibt hier interimistische Treffen mit beiden Seiten. Im kommenden Jahr wollen wir auch wieder ein Sommerfest, wenn möglich mit der steirischen Gruppe gemeinsam, organisieren. Dies ist auch für Personen gedacht, die nicht in der Falknerei operativ tätig sind, uns aber unterstützen. Auch den Newsletter des ÖFB bieten wir intensiv den an der Falknerei interessierten Personen an. Dieser wird gerne angenommen, und zukünftige Mitglieder können dadurch sehr gut vorinformiert den Einsatz des ÖFB für den Erhalt der Falknerei allgemein besser bewerten.

Friedrich Sleik
ÖFB; Landesgruppe Kärnten

von Friedrich Sleik

Sehr geehrte FalknerInnen der Landesgruppe Kärnten.

Das zweite Jahr der gemeinsamen Zusammenarbeit in der Kärntner Gruppe ist recht rasch zu Ende gegangen. Unsere Vision, dem gesetzten Ziel, in unserer Gemeinschaft näher zusammenzurücken, sind wir einen kleinen Schritt nähergekommen.

Rückblick - 2014

Im Frühjahr standen die Bemühungen der Zucht im Vordergrund. Unser Greifvogelbedarf wird schon seit vielen Jahren durch die Zucht aus den eigenen Reihen gedeckt. Die Erfahrung und Erkenntnis im Umgang mit den uns anvertrauten Tieren kommt hier voll und ganz zum Tragen. Nur bestens gehaltene und gepflegte Tiere ermöglichen diesen Zuchterfolg.

Am 14. Juli 2014 hat uns völlig unerwartet Ehrenfalkenmeister Gottfried Siegl verlassen. Am 22.Juli haben wir in Feldkirchen von ihm Abschied nehmen können. Friedl war ein Freund mit Handschlagqualität, der stets seine Erfahrung und sein Wissen weitergegeben hat. Bis zum Schluss hat er an jeden Treffen der Kärntner Falkner teilgenommen und seine Ideen eingebracht. Er wird uns sehr fehlen. Nicht nur in der Kärntner Falknerei war er ein Wegbereiter der ersten Stunde. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

LG Kärnten - Sommerfest
LG Kärnten - Sommerfest


Am 13. September haben wir unser Sommerfest am Plöschenberg, nahe Klagenfurt abgehalten. An dieser Stelle unseren Akteuren Manfred Blaha, Alfred Brezina, Stefan Dubbert und Stefan Leikermoser recht herzlichen Dank für die ausgezeichnete Demonstrationen von Modellflugzeug, Ballon und Drachen. Wir konnten neben unseren Kollegen aus der Steiermark auch Besucher aus Slowenien und der Slowakei begrüßen. Einzig das Wetter hat nicht mitgemacht, was aber bei bester Verköstigung dem Gedankenaustausch keinen Abbruch tat. Dieses Treffen sollte auch zur Einstimmung auf den unmittelbar bevorstehenden Beginn der Beizsaison beitragen.

Nach der ÖFB-Tagung im Oktober fand vom 15. bis 22.November die Landesgruppenbeize in der Ostslowakei statt. Sechs Falkner haben daran teilgenommen und neben Wetter, Wild und Rahmenbedingungen hat alles bestens geklappt. Es waren sehr schöne Beiztage.

Vorschau – 2015

Wie bereits mehrmals erwähnt, werden wir den Weg des “Aufeinander Zugehens“ weiter forstsetzen. Die Kontakte untereinander und speziell zu unseren Kollegen in der Steiermark, Slowenien, Italien und Slowakei weiter ausbauen. Es ist wichtig, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen und unsere Kräfte für die Falknerei zu bündeln. Wir können nur gemeinsam punkten und sollten dies auch unseren Falknerkollegen aus anderen Vereinen, wenn möglich persönlich, nahelegen. Dies wären weitere Schritte auf der Erfolgsskala der Falknerei. 

LG Kärnten Gruppenbeize
LG Kärnten Gruppenbeize


Nur gemeinsames Auftreten über einzelne Vereinsansichten hinaus kann unsere Zukunft absichern. Ich spreche hier auch das Angebot unseres Vorstandes über eine Zusammenarbeit mit den anderen Österreichischen Falknervereinigungen an, die 2014 in einem Arbeitspapier zusammengefasst worden sind. Darin werden Vorschläge einer Zusammenarbeit dargelegt, die für alle Falkner von größter Bedeutung sind. Nur ein gemeinsamer Weg aller Österreichischen Falkner ist in Zukunft, wie schon die durch den ÖFB erreichte internationale Anerkennung der Falknerei durch die UNESCO, zielführend.

Aus Kärntner Sicht werden wir ein Mal im Jahr eine größere Zusammenkunft organisieren. Die monatlichen Freitagstreffen wollen wir beibehalten. Das erste Treffen findet am Freitag, den 13. Februar um 18.00h im Gasthof Urbaniwirt in Bodensdorf statt. Dabei ist ein kurzer Rückblick über die vergangene Beizsaison auch mit Lichtbildern und Kommentaren der Akteure angedacht. Für alle zukünftigen Treffen in Ober-oder Unterkärnten werden Einladungen per E-Mail und SMS verschickt. Voraussichtlich werden diese auch auf unserer Homepage unter der Kärntner Rubrik veröffentlicht.

An dieser Stelle appelliere ich nochmals, unsere Homepage des ÖFB für die aktuellen Informationen zu nützen. Auch die Anmeldung für den monatlich erscheinenden ÖFB Newsletter, der stets die aktuellen Neuigkeiten und Wissenswertes beinhaltet, kann ich nur empfehlen.

Im September wird es wieder das Kärntner ÖFB Sommerfest geben. Informationen und Einzelheiten gibt's rechtzeitig hier auf unserer Homepage, Newsletter oder E-Mail. Es gibt wieder neue ergänzende Trainingsmethoden, die wir uns näher anschauen wollen. Hier wieder einmal der Apell und die Aufforderung, sich ständig falknerisch weiterzuentwickeln. Der Umgang mit unseren Beizvögeln, als auch das Verhalten in der Öffentlichkeit, ist für unsere Zukunft mitbestimmend und von großer Bedeutung.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Freude und Erfolg mit der Falknerei im neuen Jahr und verbleibe mit besten Grüßen.

Fritz Sleik

Herr Hartl von der Kärtner Landesregierung hat uns netterweise folgend Formulare in elektronischer Form zur Verfügung gestellt:

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Ansuchen zur Haltegenehmingung für Greifvögel


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Abmeldung von Taggreifvögeln


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Meldung der Überstellung von Greifvögeln


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Zuchtblatt für Greifvögel



Wir bitten alle Falkner, ausschließlich diese Formulare für den jeweiligen Zweck zu verwenden. Weitere Informationen erteilt die Kärntner Landesregierung (Hr. Hartl).



Sehr geehrte Falkner/innen der Landesgruppe Kärnten!

Das erste Jahr ist nun vorüber und ich darf Euch mit einem kurzen Rückblick der Aktivitäten informieren. Grundsätzlich war es ein Bestreben, Akteure, die im Wesentlichen einzeln in mehreren Richtungen agiert haben, an einen Tisch mit Falknern im In- und Ausland sowie mit nicht operativen Mitgliedern der Kärntner Gruppe, zu bewegen und einen Prozess des Miteinanders in Bewegung zu setzen. Auch ein weiteres Zusammenrücken mit unseren Nachbarn aus Slowenien und Italien ist als permanentes Ziel der Landesgruppe zu sehen.

Es wurde begonnen, die Kontakte verstärkt aufzunehmen und auszubauen. Für die Zukunft ist auch eine Kontaktaufnahme mit Kroatien geplant. Die Falknerei kann nur global gesehen und gelebt werden. Es scheint mir wichtig, hier die bestehenden Seilschaften zu festigen, auszubauen und neue zu bilden. Darüber hinaus sollte der Kontakt mit unseren Falknerkollegen aus den Bundesländern, zu denen wir derzeit Verbindungen durch gemeinsame Aktivitäten haben, ebenfalls intensiviert und erneuert werden.
Im vergangenen Jahr hatten wir daher zusätzlich zu unseren monatlichen Treffen ein Sommerfest, welches auch als Treffpunkt der aktiven Beizjäger mit Beizvogel und jenen, die uns dankenswerteweise durch ihren Mitgliedsbeitrag unterstützen gedacht war, abgehalten. Für die aktiven Falkner war eine gemeinsame Beize in Niederösterreich vorgesehen, die jedoch leider mangels Interesse bzw. wegen Nichtzustandekommen eines gemeinsamen Termins aber wieder abgesagt werden musste. Darüber hinaus war für die Möglichkeit der Kärntner Falkner an fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden (Okt. - Nov.), jeweils Fr, Sa, So mit ihren Beizvögeln an Jagden in NÖ teilnehmen zu können, durch dankenswerteweise Unterstützung des Herrn Wurzinger gesorgt worden. Dies wurde leider auch nur von den Wenigsten genützt.


Nun aber zur Vorschau für 2014

An jeden zweiten Freitag im Monat wird es ein Treffen der Kärntner Falkner in Bodensdorf geben. Der Treffpunkt (Lokalität) wird für Februar noch per SMS bekannt gegeben. Diese Treffen wollen wir verbessern und aufwerten. Die Einzelheiten können ab März auf direkt auch auf unserer Landesgruppenseite auf der ÖFB Homepage (die wir mehr nützen wollen)  abgefragt werden. Bitte davon Gebrauch zu machen, denn wenn wir mehr kommunizieren, ist dies nur über die elektronische Schiene leistbar. Also bitte öfter nachsehen.

Weiterlesen: Rückblick 2013 - Ausblick 2014

ImageBei der Zeugnisverteilung waren die Greifvögel unserer Falkner wieder "Shooting Stars". Es ist zu erwarten, dass wieder einige Jungjäger im nächsten Jahr zusätzlich die Falknerprüfung ablegen, der allererste Schritt, um vielleicht Falkner zu werden.

Claudia Haider, LJM Dr. Gorton, Birgit Waldl und FM Hubert Hofer
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Franz Schüttelkopf atzt seinen nachgezüchteten Steinadler auf



Derartige Präsentationen sind für das Wohl unserer Falknerei unbezahlbar!


Die Landesgruppe Kärnten hat vor kurzem ihren "Interims-Chef" Friedrich 'Fritze' Sleik auch offiziell zum neuen Landesgruppenleiter gewählt. Der Vorstand gratuliert hiermit ganz herzlich und hat die neue Führung der Kärntner Landesgruppe gebeten, sich mit seinem falknerischen Lebenslauf kurz vorzustellen:

Mein Falknerischer Werdegang

Ich lebe in Köttmannsdorf, einer Randgemeinde von Klagenfurt am Wörthersee, bin 64 Jahre alt und in Pension.
Bereits 1973 habe ich mit der Falknerei begonnen. Die Abtragungsmethode für meinen Habicht konnte ich von meinen Falknerfreunden am damaligen ÖFB-Bundesfalkenhof in Bodensdorf am Ossiachersee  erlernen,  man hat mich dabei hervorragend unterstützt. Mehrere Jahre durften wir als Kärntner Gruppe verstärkt durch Tiroler, deutsche, steirische, holländische und amerikanische Falknerkollegen in Niederösterreich unsere jährliche gemeinsame Beize abhalten. Aus dieser verschworenen Gemeinschaft entstanden Freundschaften, die es heute noch gibt. Bei diesen Gelegenheiten konnte ich meinen Habicht in Verbindung mit einer Kleinen Münsterländerhündin perfekt auf Fasane und Rebhühner einsetzen. Viele interessante Flüge von damals sind mir heute noch in bester Erinnerung.

Weiterlesen: Der neue Leiter der ÖFB LG Kärnten stellt sich vor...

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Claudia Haider, LH Dr. Haider, Dr. Barsch, LJM Dr. Gorton


Die Falkner des ÖFB sind in Kärnten stets in der Öffentlichkeit präsent!

Am Donnerstag, dem 13. Juli 2006 konnten insgesamt 210 Kinder aus Polen, Ukraine, Lettland, Kroatien, Bulgarien und Frankreich an 3 Standorte in Kärnten Waldabenteuer Kärnten erleben. Die Kinder befinden sich im Rahmen des internationalen Kindervolkstanzfestivals in der Zeit vom 12. -19. Juli in unserem Heimatland.

Weiterlesen: Pro Natura Kärnten - „Waldabenteuer Kärnten“

Der ÖFB Messestand im kasachischen Stil
„WEIDWERK und FISCHWEID“ in Klagenfurt am Wörthersee ist die grösste Fachmesse für Jäger und Fischer im Alpe-Adria Raum und findet alle zwei Jahre statt.

Der Österreichische Falknerbund war auch diesmal vertreten, wobei eine mongolische Jurte und tradionelle falknerische Ausrüstungsgegenstände der Kasachen auf unserem Stand präsentiert wurden.

Weiterlesen: ÖFB auf der „WEIDWERK und FISCHWEID“

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Zur Falknerprüfung 2006 haben sich insgesamt 18 Teilnehmer bei der Kärntner Jägerschaft  angemeldet. Die Anmeldefrist endete am 30. September 2005 und so wurden heuer zahlreiche „Nachzügler“ nicht mehr zur Prüfung zugelassen.
Auch das Team der Vortragenden hat sich geändert. Der bisherige Kursleiter, Falkner Peter LEITNER, hat aus zeitlichen Gründen seine Funktion zurückgelegt. Er ist Vortragender bei der Jungjägerausbildung und auch sein Waffengeschäft in Villach nimmt ihn voll und ganz in Anspruch. An dieser Stelle sei ihm nochmals für seine langjährige Tätigkeit als Vortragender gedankt.
Kursleiter ist nun Oberfalkner Gero STEINACHER, welcher die praktische Falknerei, die zur Beizjagd verwendeten Greifvogelarten, das Abtragen der Beizvögel, die Jagdarten und die Telemetrie vorträgt.

Weiterlesen: Weisse Fahne bei den (Jung)Falknern!

Weidwerk & Fischweid

vom 26.bis 28. März 2010

Messegelände Klagenfurt


Der Österreichische Falknerbund ist auf der zweitgrössten Jagdmesse Österreichs in Halle 3, Stand C 20 wiederum vertreten.

Der kulturelle Schwerpunkt liegt diesmal auf der Falknerei Innerasiens, eine orginal kasachische Jurte und klassische kasachische Falknereigegenstände sind zu bewundern.

Auch soll der Jägerschaft die soeben erfolgte Anerkennung der Österreichischen Falknerei als nationales Unesco Kulturerbe näher gebracht werden.

Täglich um 13 Uhr 30 erfolgt eine Präsentation von verschiedensten Greifvögeln im Festrevier in der Halle 2

Der Intensivvorbereitungskurs für die Falknerprüfung am 21. April 2006 bei der Kärntner Jägerschaft findet am 25./26. Feber, 4./5.März und 25. März statt.


Weiterlesen: Vorbereitungskurs für die Falknerprüfung bei der Kärntner Jägerschaft

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am Messegelände Klagenfurt vom 20. bis 22. Jänner 2006

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Falknerin und Falkner mit LJM Dr. Ferry Gorton


Jäger und Fischer aus Österreich, Italien und Slovenien sorgten für einen neuen Besucherrekord dieser bereits traditionellen Jagdmesse.
Schon bei der Eröffnung waren unsere Falkner und ihre Greifvögel mit dabei, an unserem Stand bei der Kärntner Jägerschaft erwiesen sich unsere Greifvögel als ständiger Publikumsmagnet, ein Besucherstau war die Folge.
Die vielen Fragen rund um die Falknerei erforderten von unseren Falknerinnen und Falknern beste Kondition.
An allen drei Messenachmittagen gab es auf der gut besuchten Messetribüne jeweils eine halbstündige Präsentation von Steinadler, Sakerfalke, Wanderfalke, Harris Hawk und Uhu.

Weiterlesen: „Weidwerk und Fischweid“

von Adlolf Kandler
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Ein Rotschwanzbussard, ein Harrishawk, zwei Wanderfalken, ein Uhu und ein Habicht waren die Hauptdarsteller bei der, von Karl Mühlsteiger organisierten Präsentation der Falknerei am 22.10.2008 vor der Volks- und Hauptschule in Kötschach- Mauthen.
Walter Andritsch, Eder Michael und Dolfi Kandler waren ebenfalls dabei und wir alle stießen auf reges Interesse sowohl der Lehrer und Schüler als auch der Kötschacher Bevölkerung die sich ebenfalls zahlreich am Schulgelände einfand.

Weiterlesen: ÖFFENTLICHKEITSARBEIT!

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Jäger mit der Flinte und Falkner mit ihren Greifvögeln auf einer gemeinsamen Jagd? Nie gehört, kann das überhaupt funktionieren? Es kann!
So geschehen an einem Sonntag im Oktober in der Gemeindejagd St. Ruprecht-Postrane in Klagenfurt.
Falkenmeister Ing. Hofer hatte zu Obmann Erwin Lerchster, einem grossen Freund der Falknerei ,Kontakt aufgenommen und eine gemeinsame Jagd vereinbart.
Nach einer Lagebesprechung ging es los, nach hinten auslaufendes Wild ist für die Schrotschützen,  nach vorne haben die Falkner freie Hand.
Einige schöne Jagdflüge auf Hasen in den Gemüsefeldern von Obmann Lerchster erfreuten uns, doch der hohe Chinakohl und die naheliegenden Maisfelder verhinderten diesmal einen Beizerfolg.
Bei einem gemeinsamen Schüsseltrieb bei stahlendem Sonnenschein war man einig, dass wir es wieder gemeinsam versuchen sollten.
Einen kräftigen Falknersdank an Obmann Erwin Lerchster und seine äusserst disziplinierten Jagdfreunde!



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Der diesjährige Vorbereitungskurs für die Beizjagdprüfung wurde heuer an drei Wochenenden im April, wiederum im Schloss Mageregg der Kärntner Jägerschaft in Klagenfurt abgehalten.
33 Teilnehmer aus ganz Österreich haben am Kurs teilgenommen und sich die Grundsätze der Falknerei, wie zB die Gebiete der Greifvogelkunde, Geschichte, Ausrüstung, Greifvogelkrankheiten, Beizwild, Jagdhunde, das Abtragen der Beizvögel, sowie insbesondere auch die artgerechte Haltung, Versorgung und Ernährung der Greifvögel angeeignet.
Aber nicht nur auf die Theorie,  sondern immer mehr auf die Praxis wird im Kurs Wert gelegt, weshalb ein ganzer Tag gänzlich der Praxis gewidmet wird. An diesem Praxistag im großen Park des Schlosses werden den Kursteilnehmern verschiedenste Beizvögel im Flug und beim Training vorgeführt und anschließend haben sie die Möglichkeit selbstständig mit den befiederten Jagdgehilfen unter Aufsicht erfahrener Falkner zu üben. Dabei wird gefordert, dass jeder angehende Jungfalkner selbstständig das Geschüh, die Drahle, die Langfessel anlegen kann, aber auch das Verhauben, den Falknerknoten und überhaupt den richtigen Umgang mit den Beizvögeln beherrscht.

Weiterlesen: Jungfalkner im Aufwind

EiImagen gelungener Falknerwandertag!

Der Einstieg unseres neuen Landesgruppenleiters Hans Mitterling in seine eben erst angetretene Funktion hätte besser nicht sein können.

Seiner Einladung in seine engere Heimatgemeinde  folgten 30 Falknerinnen und Falkner samt Familie. Ausgangspunkt war der Gasthof zur Schönen Aussicht oberhalb von Millstatt, von wo es, zuerst mit dem Auto und danach zu Fuß zur Alexanderhütte in 1780 m Seehöhe auf die Millstätter Alpe weiterging.
Der gemütlichen und urigen Alexanderhütte ist eine eigene Sennerei angeschlossen, die wir unter der interessant gestalteten Führung des Besitzers Franz Glabischnig besichtigen konnten. Die Sennerei ist technisch am letzten Stand, viele schmackhafte und beste Käsesorten konnten verkostet und natürlich auch erstanden werden. .Die Alm selbst ist jetzt ein Schmuckstück, sie wurde vom jetzigen Besitzer vor einigen Jahren in völlig mit Wacholder, Kriecherle, Schwarzbeerkraut zugewachsenen und verwilderten Zustand erworben. Der Almboden wurde in richtungweisender und einfühlsamer Art rekultiviert. Die nunmehr 160 Blumen- und Kräuterarten auf den gepflegten Almwiesen sprechen für sich! Obwohl das Wetter nicht ganz mitspielte, so kam doch sehr bald beste Stimmung und Laune auf. Nach einem deftigen und köstlichen Mittagessen ging es auf die Blumen übersäte Alm, wo wir noch viele interessante Details erfuhren.

Die schöne und außergewöhnliche Exkursion fand großen Anklang, unserem Hans Mitterling einen kräftigen Falknersdank!

Weitere Bilder gibt es wie immer in der Galerie.

 

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Niki Altmayer & Johann Mitterling


Erstmals in der Geschichte des Österreichischen Falknerbundes, Landesgruppe Kärnten, werden die 110 Mitglieder von einer Frau angeführt: Niki Altmayer (25) aus Arriach wurde bei der Jahreshauptversammlung der Falkner im Landgasthof Fruhmann in Wernberg bei Villach, zur neuen Landesgruppenleiterin ernannt. Sie übernimmt die Agenden von Falkner Johann Mitterling aus Seeboden, der drei Jahre lang kompetent und mit Umsicht die Geschicke der Freunde der „lautlosen Jagd“ führte. Als quasi Notnagel sprang er damals – als Ferdinand Pirmann den Vorsitz zurück legte – in die Bresche.

Weiterlesen: Eine Frau führt nun Kärntens Falkner an.

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v.r.LGL H. Mitterling,Praes.Dr. Barsch,Inge Prinz,F.Pirmann


Einstimmig wurde Hans Mitterling aus Seeboden bei einem Treffen der LG Kärnten am 10.6.2005 beim Urbaniwirt in Bodensdorf in diese verantwortungsvolle Position gewählt.

Ferdinand Pirmann hatte wegen beruflicher Überlastung seine Funktion zur Verfügung gestellt. Schriftführerin Inge Prinz wird ihre Arbeit für die Landesgruppe mit Computer -unterstützung von Falknerin Niki Altmayer und Falkner Christoph Rohner fortführen.

Präsident Dr. Barsch dankte OF Pirmann für seine erfolgreiche vierjährige Tätigkeit als Landesgruppenleiter, viele öffentliche Auftritte und mediale Aktivitäten in seiner Funktionsperiode haben der Falknerei zahlreiche Pluspunkte eingebracht. Einen herzlichen Falknersdank sprach der Präsident Schriftführerin Inge Prinz aus, verbunden mit der Bitte, die geselligen Abende am Falkenhof bald wieder aufleben zu lassen.

LGL Hans Mitterling, den wir als ausgezeichneten Falkner, Züchter und begeisterten Weidmann und Naturliebhaber schätzen, wünschen wir viel Erfolg in seiner neuen Funktion!

von FM Manfred Blaha

Aufi muaß i!
Aufi muaß i!


Bei unserem Frühjahrstreffen der LG-Kärnten erwähnte Harald Barsch, dass erstmalig ein Falknereifestival mit internationaler Beteiligung in der Nähe von London stattfindet. Anschließend stellte er die Frage, ob der Österreichische Falknerbund  sich dort präsentieren sollte - dies wäre aber nur sinnvoll, wenn genügend Mitglieder daran teilnehmen.
Es hatten sich von den Anwesenden doch spontan überraschend viele für eine Teilnahme ausgesprochen. Inge Prinz übernahm auch gleich die Organisation der Reise. Die Flüge wurden gebucht und 2 Mietautos organisiert. Acht an der Zahl, Inge Prinz, Britta Güttersberger, Gottfried Sigl, Hans Mitterling, Fritzi Sleik, Pepe Wriessnig, Walter Andritsch und Manfred Blaha sind schließlich übrig geblieben, und am 13.Juli war es dann soweit – auf nach London.

Weiterlesen: Delegation der LG Kärnten beim Int. Falknerfestival in Reading

FALKNERPRÜFUNG 2005

Am 14. April 2005 fand im Schloss Mageregg in Klagenfurt die diesjährige Falknerprüfung vor der Prüfungskommission der Kärntner Jägerschaft statt. Zu dieser haben sich insgesamt 43 Kandidaten aus verschiedenen Bundesländern angemeldet.

 

Weiterlesen: FALKNERPRÜFUNG 2005 (LG Ktn.)

von Dr. Martin Barsch
 

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Tee im arabischen Falknercamp


Als ich von einem internationalen Treffen von Falknern fuer Falkner hoerte, bei welchem viele Nationen dieser Welt vertreten sein wuerden, war ich sofort begeistert und entschloss mich mit der oesterreichischen Delegation mit nach Reading/England zu reisen.
Der anfaengliche Enthusiasmus wurde bald durch die auesserst anstrengenden, zeit- und nervenraubenden Vorbereitungen getruebt.
Angefangen von der Organisation des Mietfahrzeuges, der Routenplanung und des schon bald offensichtlichen Platzmangels in unserem Transportgeraet stand noch die schwierigste Aufgabe vor uns:
Wieviel Essen und Getraenke nehmen wir mit?
Die Palette war breit - Grillwuerste, wofuer wir natuerlich auch ein Grillgeraet mit brauchten, Brot, Kartoffelsalat, Zutaten fuer Kaiserschmarrn und last but not least gute typisch oesterreichische liquide Verpflegung wie Kraeuterschnaepse und hausgemachte Braende.
Finanzielle Erleichterung brachte uns die doch betraechtliche Menge Bier, die wir von der guten Kaerntner Privatbrauerei Hirt zur Verfuegung gestellt bekamen.(Hier noch einmal ein herzliches Dankeschoen!)  
In Addition mit saemtlichen Schlafsaecken, Zelten und Reisetaschen derer Personen, die per Flugzeug zum Festival reisten, schafften wir es ganz leicht diesen Kleinbus zu ueberladen.
Sei`s drum, wir brauchten alles was wir eingepackt hatten, dies redet man sich jedenfalls ein.......
 

Weiterlesen: International Falconry Festival 2007 - Eindruecke eines (noch) Nicht-Falkners

Öffentlichkeitsarbeit - Wichtiger als je zuvor?


Franz Schüttelkopf

ehem. Öffentlichkeitsreferent

Eine Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit ist es, der Bevölkerung die moderne Falknerei näher zu bringen, um die Akzeptanz für die Erhaltung dieses mehrere Jahrtausende alten Kulturgutes in der Gesellschaft zu stärken. In der Falknerei lassen sich Abläufe und Zusammenhänge in der Natur leicht erklären.

Weiterlesen: Öffentlichkeitsarbeit (LG Ktn.)

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