FALKNERPRÜFUNG 2005

Am 14. April 2005 fand im Schloss Mageregg in Klagenfurt die diesjährige Falknerprüfung vor der Prüfungskommission der Kärntner Jägerschaft statt. Zu dieser haben sich insgesamt 43 Kandidaten aus verschiedenen Bundesländern angemeldet.

 

Der Österreichische Falknerbund veranstaltete auch heuer wieder einen Vorbereitungskurs, welcher an drei Wochenenden im März abgehalten wurde. Der Kurs wurde von OF Gero STEINACHER, OF Ferdinand PIRMANN und F Peter LEITNER in den Räumlichkeiten des Schlosses Mageregg gehalten und umfasste die Gebiete der Greifvogelkunde, Geschichte, Ausrüstung, Greifvogelkrankheiten, Jagdhunde, Jagdarten, Beizwild, Telemetrie, sowie das Abtragen der Beizvögel. Insbesondere auf die Praxis wurde sehr viel Wert gelegt und jeder Kursteilnehmer hatte die Möglichkeit verschiedene Beizvögel selbstständig auf die Faust zu nehmen, das Geschüh anzulegen und andere falknerische Tätigkeiten zu üben. Auch wurde den angehenden Falknern im Schlosspark verschiedene Trainingsmethoden mittels Ballon und Drachen praktisch vorgestellt. An dieser Stelle bedanken sich die Vortragenden nochmals beim Zuchtwart Alfons BREZINA und den steirischen LGL OF Walter DIERNBERGER für die tatkräftige Unterstützung bei den praktischen Übungen.

Zur Prüfung traten 29 Kandidaten an, wobei 27 die Prüfung bestanden. Als Prüfer fungierten FM Ing. Hubert HOFER und OF Dr. Heinz ANTONITSCH.

Besonders hervorzuheben ist, dass auch heuer wieder einige ÖFB Funktionäre dem Ruf der Kärntner gefolgt sind.

Die Landesgruppenleiterin von Niederösterreich, Monika HIEBELER und der Zuchtwart des ÖFB, Alfons BREZINA, beide erfahrene und erfolgreiche Falkner haben die Prüfung mit Bravour abgelegt.

Der Österreichische Falknerbund und die Kärntner Jägerschaft gratulieren den Jungfalknerinnen und Jungfalknern zur bestandenen Prüfung und wünschen ihnen bei der Ausübung der Beizjagd viel Freude und ein kräftiges FALKNERSHEIL!

 

Gero STEINACHER

 

 

Der Vorstand des ÖFB dankt unseren Kursleitern für ihr großes Engagement und freut sich, wenn der eine oder andere Teilnehmer sich zur aktiven Falknerei entschließt!

Es ist kein Geheimnis, dass die Jagd mit dem Greifvogel eine sensible und äußerst verantwortungsvolle Jagdart darstellt. Jeder Umgang mit unseren tierischen Jagdhelfern erfordert Vorkenntnisse, ganz besonders mit Greifvögeln, die nur mit entsprechendem Einfühlungsvermögen und einem Mindestmaß an manuellem Geschick jagdlich eingesetzt werden können. Dieser verantwortungsvolle Umgang muss durch eine behördliche Prüfung untermauert werden, um allen Gegnern der Beizjagd unseren Willen nach einer anerkannten Qualifikation („Gute Falknereipraxis“) zu dokumentieren.

Die Jungfalknerinnen und Jungfalkner sollten unbedingt, wenn sie einen Vogel aufstellen, Anschluss an einen erfahrenen Falkner suchen, um ihr Wissen zu erweitern, damit Fehler vermieden werden können.

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