INTERNATIONAL UNION OF FOREST RESEARCH ORGANISATIONS
IUFRO
WORKING PARTY  HISTORY OF HUNTING

 

 WISSENSCHAFTLICHE TAGUNG ZUR GESCHICHTE DER JAGD UND DER FALKNEREI
 
04.07. – 06.07.2006
 
SCHLOSS ROSENBURG
A-3573 Rosenburg 1
Niederösterreich
Im malerischen Kamptal

             

Geachtet und geächtet: Jagd und Falknerei im Wandel der Jahrhunderte

Überlebensstrategie – Gesellschaftliches Ereignis – Objekt der Wissenschaft – Instrument zur Information der Öffentlichkeit über Zusammenhänge in der Natur und besonders über das Mensch-Tier-Verhältnis.




Wir laden ein in einen bezaubernden, malerischen, aber noch weithin unbekannten Teil Österreichs, ins Waldviertel zwischen Wachau und tschechischer Grenze zu einer wissenschaftlichen Tagung über alle Themen der Jagd- und Falknereigeschichte weltweit (Tagungssprache deutsch).  
 
Die Teilnehmerzahl sollte sich – um möglichst intensive Fachgespräche zu ermöglichen und um des gegebenen intimen Rahmens willen – zwischen 25 und 50 Teilnehmern bewegen.
 
Ziel der Tagung ist es, in Kurzreferaten (je 20 Minuten, danach 10 Minuten Diskussion) eigene Untersuchungen, Arbeitsprojekte und –ergebnisse den Kollegen vorzustellen und sich darüber zu informieren, wer wo an was wissenschaftlich arbeitet.  Für die Referate wird ein Abstract von 5000 – 8000 Anschlägen erbeten.
 
Darüber hinaus soll die Tagung genügend Gelegenheiten bieten, in den Pausen und im geselligen Beiprogramm sich gegenseitig besser kennen zu lernen und im persönlichen Gespräch fachliche Probleme zu diskutieren.
 
Das Programm ist abwechslungsreich gestaltet:
 
Am 04.07., 9.00 – 18.00, Vorträge und Diskussionen, abends Weinverkostung im Kamptal  
 
Am 05.07., 9.00 – 18.00, Exkursion im Waldviertel unter örtlicher wissenschaftlicher Leitung
(Pretrobruck / Höllfall: Wandel der Kulturlandschaft und des Arteninventars der jagdbaren Wildtiere, Änderungen in der Bejagung; -  Naturschutzgebiet Meloner Au: Schutz der verschiedenen Moortypen der Böhmischen Masse und der Raufußhühner Auerhuhn, Birkhuhn, Haselhuhn; Lebensraumverbesserung; Zeitzeugen der vorwiegend anthropogen bedingten Veränderungen des ökologisch hochwertigen Lebensraumes (Glasindustrie, Land- und Forstwirtschaft), die auch zu Änderungen des Arteninventars und der Jagd führten; alte (verfallene) Wolfsgrube; -  Ottensteiner Stausee (Schiffsausflug auf dem Stausee); -Besichtigung Stift Altenburg   
 
Am 06.07., 9.00 – 17.00, Vorträge und Diskussionen, danach Führung Schloss Rosenburg, Falknereivorführung, Farewellparty auf der Aussichtsterrasse oder (bei schlechtem Wetter) im Schloss

Am 02.07. (18.30) oder am 07.07. (20.00) können Sie, falls Sie möchten, an einer Aufführung von Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ teilnehmen (im Rahmen der Shakespeare-Festspiele Schloss Rosenburg 2006, im Turnierhof mit wetterunabhängiger Überdachung) – Information und Kartenbestellung http://www.shakespeare-festspiele.at;
Telefon +43 (0)2982 20621.
 

Als weiteres Beiprogramm (fakultativ) Nordic walking, Filme über historische Falknerei, geführter Besuch des Adlerhofes, geführte Besichtigung der Zuchtstation
 

 
Kosten:
Tagungsgebühren einschließlich Verköstigung am 04.07. und 06.07. (dreigängiges Mittagsmenu, Kaffeepausen), Weinverkostung, Schlossführung, Falknereivorführung, Farewellparty und übrigem Beiprogramm 105,-- Euro
Exkursion am 05.07. einschließlich wissenschaftlicher Führung, Eintrittsgeldern, Schiffsausflug, Mittagessen am Ottensteiner Stausee 38,-- Euro

 
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich (und Begleitpersonen) bis 15.05.06 an bei sigrid.schwenk@wzw.tum.de mit Bekanntgabe, welches Referat Sie gegebenenfalls halten wollen und ob Sie an der Tagesexkursion teilnehmen; bis Ende Mai erhalten Sie dann das genaue Tagungs-Zeitprogramm mit Referaten sowie die Referenten- und Teilnehmerliste per e-mail.
 
 
Tagungsort ist die prächtige Renaissanceschlossanlage Rosenburg über dem Kamptal in Niederösterreich, ca. 85 km nordwestlich von Wien. Sie ist mit dem Auto und mit der Bahn leicht zu erreichen:

Mit dem Auto
aus dem Westen über die Autobahnen Salzburg oder Passau, dann Linz, über St. Pölten (oder – malerischer – ab Melk durch die Wachau) und über Krems in Richtung Horn ins Kamptal
oder über Passau durch das Waldviertel (Zwettl – Horn);
aus dem Süden oder Osten über die Autobahnen durch Wien Richtung Prag, dann Richtung Horn.

Mit der Bahn
aus dem Westen über Linz und St. Pölten nach Rosenburg (Bahnhof),
aus dem Süden oder Osten über Wien nach Rosenburg.
 
Unterkunft:
Im Umkreis der Rosenburg finden sich mehrere preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten (s. beigefügte Liste); wir bitten Sie, die Reservierung baldmöglichst selbst vorzunehmen.
 
Das Kamptal wie das gesamte Waldviertel bietet sich zu einem Kurzurlaub vor und nach der Tagung an; der Tagungsort ist bestens geeignet für Begleitung durch die Familie (viel Interessantes auch für Kinder).

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Beherbergung / Übernachtungsmöglichkeiten

(jeweils Übernachtung mit Frühstück)
 



 
 

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