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Daß Vögel Wetterkapriolen schon Tage oder Stunden vorher spüren, weiß man ja. Aus diesem Grunde versuchen sich Vögel  rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
In St. Ulrich bei Steyr, am Anwesen „ OBERSTRASSER“ der FAM.GRÜNMANN flüchtete sich, vor dem heranbrausenden Orkan Kyril schutzsuchend, ein Sperber in den 300m² überdachten Innenhof ihres Bauernhauses. Trotz  erheblicher Schäden am eigenen Bauernhaus und in dem angrenzenden Waldgebiet, war der Fam. GRÜNMANN die Rettung des Sperbers ein ganz besonderes Anliegen.


Es wurden immer wieder Versuche gemacht, den im Innenhof gefangenen Sperber durch das Einfahrtstor in die Freiheit zu locken.Alle Bemühungen scheiterten leider.
Da sich der Sperber nun schon 4 Tage im Innenhof ohne Nahrung aufhielt und zu verhungern drohte, wurde der Leiter der Greifvogelpflegestation in Leonstein, der auch OÖ. Landesgruppenleiter des Österreichischen Falknerbundes ist, Kurt Strittl verständigt. Gemeinsam mit seiner Frau Anneliese machte dieser sich sofort auf den Weg und beurteilte die Lage an Ort und Stelle.

Nach kurzer Beratschlagung wurde das Licht im Innenhof ausgeschaltet und der Sperber war im Nu mit dem mitgebrachten Käscher gefangen. Genau so schnell wie der Sperber gefangen wurde, wurde er auf einen in der Nähe des Anwesens stehenden Obstbaum gesetzt.
Der Sperber drückte sich im Schutz der Dunkelheit dicht an den Stamm des Obstbaumes und wartete die aufgehende Sonne des nächsten Tages ab.

In Leonstein, bei den Strittls, wird schon seit über 10 Jahre eine behördlich genehmigte Greifvogelpflegstation ehrenamtlich unter der tierärztlichen Leitung von  Mag. KIMBERGER-DORNINGER geführt. So wird jedes Jahr vielen verunfallten und kranken Wildvögeln geholfen.

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