ImageAm 4. April 2005 waren zwei Vertreter der Russischen CITES Behörde - Wissenschaftliche Abteilung - zu Besuch bei der Landesgruppe OÖ.

Fr. Dipl. Ing. Nadja MIKHAYLORA und ihr Begleiter Hr. Dipl. Ing. Evgeniy SARYCHEV nahmen diesen Besuch zum Anlass, die erfolgreiche Adlerzucht eines zur Beizjagd eingesetzten Steinadlers, der schon mehrere Jahre an einer speziell dafür errichteten „FLUGDRAHTANLAGE“ erfolgreich sein Brutgeschäft verrichtet, sich selber ein Bild dieses seltenen Geschehens zu machen.


Das Steinadlerweibchen „MELISSA“ gewährte ohne sichtliche Erregung auch fremden Personen Einblick in ihren Horst, wo es derzeit ein Gelege mit drei befruchteten Eiern bebrütet.

Beide Biologen waren sehr erstaunt darüber, dass man auch ohne Voliere offensichtlich Zuchterfolge erreichen kann.
Fr. Dr. MIKHAYLORA ist selber Expertin bei der Nachzucht von Greifvögeln. Unter anderem gehören dazu weiße Habichte und verschiedene Falken, die in einer Forschungsstation in Moskau gezüchtet werden.

Im Anschluss an diesen Lokalaugenschein ergriff ich die Gelegenheit, die neue Gesetzeslage des Österreichischen Bundestierschutzgesetzes zu besprechen und zu diskutieren.
Angesichts der Tatsache, dass es offensichtlich doch möglich ist, auf einer Flugdrahtanlage eine Nachzucht zustande zu bringen, kam man einhellig zu der Auffassung, dass vereinzelte Positionen in diesem Gesetz vom Gesetzgeber noch einmal überdacht werden sollten. Auch in anderen Falknerorganisationen ist man bereits der Meinung, dass an diesem Gesetz noch das eine oder andere zu verbessern und zu ändern wäre.


JÄGER und FALKNER betreiben auch AKTIVEN TIERSCHUTZ

Großes Lob und Anerkennung gab es von beiden Biologen auch für die Arbeit der von der oberösterreichischen Naturschutzabteilung verliehenen  Ermächtigung für die „GREIFVOGELAUFFANGSTATION“ bei Molln.
Unter der Leitung unserer Tierärztin Fr. Dr. Ursula KIMBERGER-DORNINGER und der aufopfernden Betreuung durch die Fam. STRITTL konnten heuer schon beachtliche Erfolge erzielt werden.
Drei Waldkauze, zwei Bussarde und ein Sperber konnten gesund gepflegt und erfolgreich in die Natur entlassen werden.
Sollte es auch Ihnen ein Anliegen sein, dass verletzte oder pflegebedürftige Greifvögel ordnungsgemäß untergebracht und versorgt werden, rufen Sie 07584/3448.

Landesgruppe OÖ OF Kurt STRITTL

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