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Am Samstag, den 6. Mai 2006 bekam ich von einem Segelflugzeugpiloten einen Anruf. Der Pilot erklärte mir, dass er vor ca. einer halben Stunde von einem Streckenflug zurückgekehrt sei und im Landeanflug auf seinen Heimatflughafen Zeltweg mit der Tragfläche einen Greifvogel gestreift hat. Andreas Gsodam, so der Name des Piloten, erzählte mir auch, daß er zu Fuß auf der Landepiste zurückgegangen ist und den verletzten, flugunfähigen Vogel mit einem Pullover eingefangen hat. Der "Bussard" wurde von einem Tierarzt erstversorgt, er erlitt beim Zusammenstoss einen Schwingenbruch, anschließend hat  der Pilot mir den Vogel in einer Kiste übergeben.



Ich fuhr sogleich nach Hause und brachte den Vogel in einer freie Voliere unter. Als der Vogel aus der Kiste sprang sah ich zu meiner Verwunderung, daß es gar kein Bussard war, sondern eine Rohrweihe.

Die Genesung der Weihe machte gute Fortschritte,  nach ca.3 Wochen war sie wieder voll flugfähig.

Am 2. Juni entließ ich gemeinsam mit dem Piloten Andreas den Vogel  wieder in die Freiheit.

Oberfalkner Walter Diernberger
Landesgruppenleiter Sterermark


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