Im April dieses Jahres besuchte ich meinen Freund Wolfgang und dessen Frau in Köln. Wolfgang hatte sich eine eigene Firma aufgebaut und war Autosattler und Karosseriespengler für Nobelkarossen.

Er hatte mich eingeladen, einmal die künstlichen Besamung eines Adlers mitzuverfolgen.
In seiner Pension widmet er sich jetzt ganz seinen Adlern und seiner Leidenschaft - der Jagd. Seine aus Kärnten stammende Frau und er, bewirtschaften gemeinsam außerhalb von Köln ein schönes Landwirtschaftliches Anwesen, wo sie sehr viel Zeit mit ihren Steinadlern, Steppenadlern und Harris Hawk verbringen.


Gleich neben dem Garten in einer geräumigen Voliere sitzt „INKA“. Das ausgesprochen schöne Alpenadlerweibchen hat Wolfgang im Alter von vier Wochen erhalten und wurde von ihm und seiner Frau aufgezogen.
„INKA“ ist ein sehr angenehmes Adlerweibchen und hat bereits in den selbstgebauten Horst von Wolfgang ein Ei gelegt. Leider ist sein Terzel noch nicht Geschlechtsreif und so kopuliert „INKA“ auf dem Rücken meines Freundes. Ich hab derartiges noch nie zuvor gesehen oder etwas ähnliches gehört.
Ob auf dem Rücken meines Freundes oder auf seinem Arm ( OHNE Handschuh ) „INKA“ ist es offensichtlich überall recht!
Mann lernt eben nie aus dachte ich!
Nachdem Wolfgang dem Terzel Sperma abgenommen hat, musste er leider feststellen, dass das Sperma mit zu viel Schmelz verunreinigt war.
Leider kam es dieses Jahr zu keiner Besamung und so warten alle beteiligten auf das nächste Jahr in der Hoffnung auf mehr Erfolg.

LGL Ernst König


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