Im Schloss Mageregg, dem Sitz repräsentativen Sitz der Kärntner Jägerschaft, traten neun Prüflinge  am 15. März 2013 zur Falknerprüfung an.
Im Gegensatz zur Jagdprüfung waren die Damen  in der Überzahl, ein Trend, der seit längerem beobachtbar ist.
Die Prüflinge kamen aus ganz Österreich, sogar eine Dame aus  der  Schweiz zog es zur Prüfung nach Kärnten.
Vor der  Prüfungskommission, bestehend aus dem Vorsitzenden, Falkenmeister Ing. Hubert Hofer, Oberfalkner Ferdinand Pirmann und Tierarzt Mag. Kurt Matschnigg, wurden die Prüflinge einer eingehenden Befragung, beginnend von der Falknereigeschichte bis hin zu Greifvogelerkrankungen, unterzogen.
Die Vorbereitung auf die Prüfung erfolgte im Greifvogelzentrum Waldreichs bei Ottenstein im Waldviertel, wo unter bewährter Leitung von Falkenmeister Josef Hiebeler und seinem Expertenteam, die Teilnehmer beim Falknerkurs bestens geschult waren.


Die Prüfungskommission zeigte sich mit dem Erlernten durchaus zufrieden, wobei Falkenmeister Ing. Hubert Hofer bei der Zeugnisverteilung eindringlich darauf hinwies, dass der Einstieg in die praktische Ausübung der Falknerei nur unter Anleitung und Hilfe eines erfahrenen Falkners erfolgen soll.
Fast konnte die weisse Fahne gehisst werden, doch leider muss ein Kandidat  nochmals vor die Kommission.

In diesem Zusammenhang wird auf die Homepage des ÖFB, www.falknerbund.com verwiesen, wo in der Rubrik Falknerprüfung ein Artikel :„ Falknerprüfung, wozu eigentlich?“
auf die Notwendigkeit einer Falknerprüfung hinweist.

Dr. Harald Barsch

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