Der neue Digital Field Marshall
Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit hatte das Paradeunternehmen in Sachen Telemetrie, die US amerikanische Firma Marshall Radio, ihren neuen digitalen Telemetrie Empfänger 2007 fertiggestellt. Bereits die Tests der Prototypen während der Entwicklungsphase durch amerikanische Falkner waren äußerst vielversprechend. Das fertige Produkt mit seiner modernen Technik, Leistung, Verläßlichkeit und Ergonomie wurde letztes Jahr als Meilenstein in der Telemetrie vielfach (auch von bekannt kritischen Falknern) bewundert. Mittlerweile ist das amerikanische Modell ein Verkaufsschlager geworden.

 

Der ÖFB pflegt seit einigen Jahren eine freundschaftliche Verbindung zur Marshall Firmenleitung und hat bereits in der Entwicklungsphase des amerikanischen Modells immer wieder darauf hingewiesen, daß in Europa 432, 433, 434 und 435Mhz  Sender verwendet werden und "ob es denn nicht möglich wäre eine 'europäisierte Version' des amerikanischen Modells zu bauen". Nach fast 16 monatiger Wartezeit ist es nun soweit und der Marshall 'Europa-Empfänger' ist erhältlich.

Die ersten Tests im Oberkärntner Nockgebiet haben ganz klare Vorteile gegenüber allen anderen Telemetrie Empfänger und Systeme gezeigt: Die Reichweite und Direktionalität des neuen digitalen Marshall Empfängers ist wirklich außergwöhnlich. Trotz Berge in der direkten Sichtlinie zwischen Empfänger und Sender, konnten letztere sogar noch aus über 10km lokalisiert werden. Bei relativ freier Sicht sind 50-80km Reichweite kein Problem (Tests in den weiten Ebenen von Utah haben bis zu 140km Reichweite ergeben). Eine Eigenschaft die uns ganz besonder beeindruckt hat, war die wirklich exzellente Filterung von Störfrequenzen (Eisenbahn Oberleitungen, Handymasten, Funkzentralen der Bergwacht etc.). In dieser Disziplin scheint Marshall am meisten Know How investiert zu haben.


Starke Leistung, handlich & ausgereiftGrößenvergleich ohne Handgriff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie die Bilder zeigen, ist das Gerät in Sachen Handhabung und Ergonomie ebenfalls überlegen, besonders die automatisch ausklappende Yagi Antenne, die den Empfänger in Sekunden einsatzbereit macht, hat schon fast 'Cool-Factor'...

Das neue Gerät wird offiziell beim Internationalen Falknerfestival vorgestellt und ist bereits bestellbar. Für ÖFB Mitglieder wird es (ähnlich wie bereits bei einem anderen Hersteller) wieder ein auf 60 Tage limitiertes spezielles Vereinsangebot in Verbindung mit einem Marshall Sender (Kanal nachträglich änderbar, Anzahl der Signale pro Minute individuell wählbar, bis zu 40 Tage Batteriedauer) geben.
 

Weitere Hintergrundinformationen zur neuen Marshall Telemetrie können Sie auch dem nachfolgenden Interview mit Entwicklungschef Dave Marshall entnehmen:

Interview mit Dave Marshall

Interviewer: “Erzählen Sie uns etwas über diesen komplett neuen Marshall-Empfänger und was Sie erreichen wollten.”
Dave Marshall beim Interview
DLM: “Wir haben dieses Projekt gestartet um den alten Field Marshall zu ersetzen, durch ein Modell mit einer viel breiteren Frequenzwahl.  Als nun die Dinge ihren Lauf nahmen haben wir immer neue Möglichkeiten gefunden, „warum ändern wir nicht dies, warum fügen wir das nicht hinzu?” Auf einmal verbrachten wir eine Menge Zeit damit und rasch wurden wir sehr wählerisch was wir verändern wollten. Wir dachten: das wird ein komplett neuer Empfänger und er muss wirklich gut werden. Wir hatten Glück in einigen Dingen.  Was Sie im 2009 Field Marshall bekommen ist brandneue Technologie, Stand der Technik 2009 und wenn ich sagen darf; ein kleines Bisschen Präzision in der Ingenieursarbeit. Wie sich herausstellte war die größte Herausforderung die Filterung an diesem Empfänger zu verbessern um es soviel besser im Empfang eines schwachen Signals, soviel sensibler und soviel freier von Hintergrundgeräuschen zu machen die ihr Signal überschatten. Das waren Durchbrüche.“

Interviewer: “Warum sagen Sie Durchbruch? Das ist ein starkes Wort für eine Verbesserung.”

DLM: “Nun, Empfängertechnologie gibt es schon eine lange Zeit und die selbe Technik ist bereits seit Jahrzehnten im Gebrauch. Aber mit der neuesten Generation von elektronischen  RF- Hilfsmitteln (Radiofrequenz) gibt es substanziell, tiefgründig neue Herangehensweisen an Probleme und es war nur natürlich diese zu unserem Vorteil zu nutzen. Wir benutzten außerdem einige neue Wege, von denen wir dachten dass sie clever wären, deren Resultate selbst uns überraschten

Interviewer: „Beschreiben Sie uns das Konzept vom „Signal-Rausch-Verhältnis“ und wie Sie es verbessert haben.”

DLM: „Das Konzept von „Signal-Rausch-Verhältnis“(engl. Signal to noise ratio) hört sich erstmal entmutigend an und nicht einfach zu verstehen aber es ist der wichtigste Faktor in einem Empfänger, wenn sie versuchen ein schwaches Signal zu empfangen, wie wir es in der Telemetrie oft müssen. Es gibt nur ein Ding was Sie davon abhält die schwächsten Signale zu empfangen und das ist der Umfang des Lärms der von den ersten Stufen des Empfängers eingeführt wird. Denken Sie darüber nach: wenn Sie ein schwaches Signal da draußen haben und es durch eine gute Antenne empfangen wird und wir stellen uns vor wir hätten keine Störungen die in den Empfänger eindringen, dann wäre es nur eine Sache des Verstärkens und wieder Verstärkens bis man dieses schwache Signal gut hören kann und das wäre sehr einfach zu machen.
Nur leider gibt es immer ein Rauschen, dieses Fauchen das Sie vom Empfänger hören das von den Halbleitern und Metallen selbst verursacht wird und dieses Fauchen ist Ihr Feind. Es wird gleichzeitig mit dem Signal verstärkt und überschattet es am Ende. Sie versuchen das schwache Signal zu verstärken aber es hilft nichts. Wenn Sie allerdings diese Störung reduzieren können, kann man schwächere Signale verstärken und hören, somit ist das Signal-Rausch-Verhältnis die einzige Maßeinheit wie gut ein Empfänger darin ist schwache Signale zu empfangen.
Außerdem benötigt man in einem programmierbaren Empfänger, in dem man seine eigene Frequenz wählen kann, eine bestimmte Art von Oszillator und mit diesen Oszillatoren verbunden ist, dass sie eine Menge Lärm machen, welcher „Phasenrauschen“ genannt wird.

Interviewer: „Also ist diese Begrenzung in allen anderen Empfängern zu finden, nur Sie waren in der Lage dies zu überwinden?“

DLM: Ja, durch Nutzung neuer Halbleiter, Teuerer und durch die richtigen Design-Parameter und Filtermechanismen, weshalb ich das Wort Durchbruch verwandt habe um zu beschreiben was wir getan haben. Mit dem Phasenrauschen haben wir ermüdende Schritte unternommen um es „einzudämmen“ und in sein eigenes kleines Plätzchen einzusperren so dass es sich nicht ausdehnen kann und Kanäle beeinflusst die verstärkt werden. Jeder Empfänger auf dem Markt der beschrieben wird als „synthetisierter Empfänger“ sind durch dieses Problem in der Leistung begrenzt.

Interviewer: „Somit ist er so empfindlich wie alles Andere auf dem Markt erhältliche?“

DLM:  Nun wir vergleichen ihn mit unserem Stealth. Der Stealth- Empfänger den wir über die vergangenen 8 Jahre produziert haben, war immer an erster Stelle jeden Tests für Empfindlichkeit den wir mit allen anderen Empfängern gemacht haben. „Empfindlichkeit“ ist ein anders Wort für das Signal-Rausch-Verhältnis, oder die Fähigkeit ein schwaches Signal zu entdecken. Dieser neue Empfänger ist gleichauf mit dem Stealth in der Empfindlichkeit jedoch bei viel geringeren Kosten. Dies ist eins der Dinge die ich vorher hätte erwähnen sollen, das durch die Modernisierung und Erneuerung der Schaltkreise, wir in der Lage waren die Preise deutlich zu senken und den Empfänger noch preiswerter zu machen als der Stealth es bereits war.
Digital Fieldmarshall in der Produktion
Interviewer: „Wie unterscheidet sich das von einem Störaustaster?“

DLM: Ein Störaustaster (engl.: noise blanker) unterdrückt impulsförmiges Rauschen wie z.B. Impulssignale, die durch die Zündung eine KFZs verursacht werden können.  
Hier reden wir aber von subtileren und tückischeren Arten von Lärm und das ist viel schwerer zu überwinden als das man einfach einen Störaustaster nutzen könnte. Dieses Rauschen ist weit verbreitet und man kann es mathematisch nicht eingrenzen wenn man versucht einfache Ansätze zu finden um es los zu werden.


Interviewer: „Können Sie die Empfindlichkeit erhöhen durch Hinzufügen eines Vorverstärker an ihrer Antenne?“

DLM: Ja, man kann. Bei einem Empfänger mit einem schlechten Frontteil kann man die Empfindlichkeit durch das Hinzufügen eines Vorverstärkers erhöhen. Im neuen Field Marshall ist das allerdings unnötig. Es ist eine ziemliche Schererei noch ein Teil hinzuzufügen deshalb haben wir es innen eingebaut.

Interviewer: „Wie viel von diesem Empfänger ist denn dann vollständig neu?“

DLM: Lassen Sie mich nachdenken, ich muss mal kurz nachrechnen… ich würde sagen…100%. Fangen wir bei der Antenne an, wir haben die Idee unserer faltbaren Antenne, die über die vergangenen 10 Jahre sehr erfolgreich und verlässlich war, weiterentwickelt und viel robuster und stärker gemacht. Wir haben uns von den großen Federn, den Rollen und den Drähten getrennt und alles viel stromlinienförmiger gestaltet. Sie werden die Veränderungen sofort bemerken, wenn Sie unsere vorherige Antenne kannten. Im Empfänger selbst haben wir alles komprimiert, das Gehäuse abgerundet und ergonomisch gestaltet, dabei haben wir die kleinere Größe und die Platzierung aller Teil im Inneren genutzt. Wir haben die Elektronik im Inneren komplett ausgetauscht. Es mag von vorne ähnlich aussehen, innen sind allerdings sämtlich Schaltkreise aus brandneuen Teilen, alles Teile die für lange Zeit erhältlich sein werden, da es sich um sehr neue Muster handelt.  
 Natürlich haben wir im Laufe der Entwicklung einige dieser magischen Dinge auf die Schaltkreise angewandt um die Leistung, die Reichweite und die Angenehmheit des Klangs zu verbessern und so weiter. Diese hohen Töne sind so süß wie Honig.

Interviewer: „Was macht Ihre Yagi- Antenne so richtungsgenau? Erzählen Sie uns wie sie Ihre Yagi- Antenne gebaut haben. “

DLM:  Nun, jeder kann eine Yagi zusammenbasteln und eine brauchbare Antenne kann dabei entstehen. „Hausgemacht“ ist die Norm bei HAM- Funkamateuren. Wenn man allerdings eine wirkliche Hochleistungsantenne will, dann muss man sehr viel Zeit damit verbringen die Dinge zu optimieren. Damit meine ich die Länge der einzelnen Elemente, der Abstand zwischen den Elementen und die Abstimmung der Schaltkreise und einer Reihe anderer Dinge. Der Haken daran ist, wenn man eines dieser Dinge ändert, dann muss man alle Anderen auch wieder ändern. Es ist ziemlich nervtötend, deshalb tun das nicht Viele. Ich persönlich habe Wochen draußen verbracht, in den Heufeldern von Malad, Idaho, weil die Radiointerferenzen dort besonders niedrig sind. Ich erinnere mich noch gut daran dass ich tagelang Bienen und Grashüpfer auf mir hatte…

Interviewer: „Warum müssen Sie so viel Zeit im Praxistest verbringen?“

DLM: Nun wir haben viele Computermodelle im Voraus entwickelt um erst einmal einen Überblick zu bekommen, am Schluss traut man jedoch nur dem guten alten Praxistest.

Interviewer: „Wie viel können Sie wirklich durch die Antennenabstimmung erreichen?“

DLM: Es gibt eine Abwägung zwischen verschiedenen grundlegenden Dingen in der Antennenabstimmung.  Ein Schlüsselelement ist das Vor-Rück-Verhältnis auch Rückdämpfung genannt. Das Vor-Rück-Verhältnis beschreibt wie stark das Signal in die Vorwärtsrichtung empfangen wird, verglichen mit dem unerwünschten Empfang aus der Gegenrichtung. Unglücklicherweise gibt es in allen Antennen ein unerwünschtes Signal aus der falschen Richtung, das manchmal Leute dazu leitet in 180° Richtung vom eigentlichen Ziel zu suchen. Wenn man das allerdings minimieren will, dann verringert man  auch die Reichweite und die Verstärkungsqualität der Antenne. Deshalb versuchen wir einen guten Kompromiss zu finden, versuchen dabei die Nebenkeulen zu vermeiden und die schärfste Richtung einzustellen, was Ihnen dann mit haargenauer Richtungsanzeige zu Gute kommt.

Interviewer: „Warum ist die Antenne beim Field Marshall größer als bei den anderen Empfängern?“

DLM: Wenn Sie in der Lage sein wollen die Richtung genau zu bestimmen und gleichzeitig Leistung, dann gibt es keinen Weg wie Sie das mit verkürzten Elementen erreichen können. Deshalb sind wir immer bei Elementen mit voller Länge geblieben, sie jedoch dabei so klein und bequem wie möglich zu gestalten, ohne an Leistung einzubüßen dadurch dass man sie einfach nur klein macht. Wir wissen das Bequemlichkeit eine schöne Sache ist, aber es gibt Zeiten in denen sie die absolut beste Leistung wollen und das war immer unser Anliegen, dass sie das bei sich tragen können zu jeder Zeit.

Interviewer:  „Ich sehe hier dass Sie diesen Empfänger als den „Leisen“ bezeichnen. Würden nicht die meisten Leute sagen dass ein Empfänger laut sein sollte?“

DLM: Nun Sie hören das Signal sehr laut, was Sie nicht hören ist Vieles von den Hintergrundgeräuschen und das durch unsere spezielle Filterung. Sie werden feststellen dass dieser Empfänger sehr gut darin ist das Rauschen von z.B. Fernsehstationen zu unterdrücken, welche eine furchtbare Störquelle darstellen.
Wir waren in der Lage diese spezielle Filtertechnologie zu nutzen, den Polyphasen Filter um all dieses Rauschen zu verringern und als Endresultat, was Sie hören ist ein lautes klares Signal.

Interviewer: „Jemand der mit diesem Empfänger noch nicht vertraut ist, könnte sich erschrecken wenn er den Empfänger anstellt und das Volumen aufdreht, um das Rauschen zu hören und es kommt erst mal nichts.“

DLM: Was Sie zuerst tun sollten ist einen Sender anzustellen und dann den Empfänger um den Klang zu beurteilen. Was Sie hören werden ist ein lautes klares Signal. Noch einmal, Rauschen ist der Feind Nr. 1 wenn es um den Empfang eines schwachen Signals geht, deshalb ist es so eine schöne Sache einen leisen Empfänger zu haben.

Interviewer: „Was ist ein Polyphasen Filter?“

DLM: Das kann ich wirklich nicht erklären da es unser ganzes Geheimnis verraten würde.

Interviewer: „Alle Empfänger auf dem Markt warnen ausdrücklich davor nass zu werden oder sogar nur Feuchtigkeit ausgesetzt zu sein. Eine Firma schlägt sogar vor ihren Empfänger in eine Plastiktüte zu packen bei Regen. Was haben Sie getan um dieses neue Produkt in der Wildnis benutzen zu können?“

DLM: Das größte Risiko im Hinblick auf Wasser, ist die Gefahr dass es in den Lautsprecher gelangen könnte, da die meisten Lautsprecher aus einer Art Stoff bestehen. Wir verwandten einen Mylar Konus, der vollständig wasserresistent ist und haben ihn zusätzlich mit einem wasserresistenten Lautsprecherstoff abgedeckt, um zu verhindern dass Wasser durch die Lautsprecher ins Innere gerät. Allerdings ist es nicht wasserdicht so dass wenn Sie es unter Wasser halten oder sich  Wasser auf dem Frontpanel ansammeln kann, wird Wasser eindringen und es schließlich zum Erliegen bringen. Sie können es ohne Probleme im Regen benutzen, achten Sie jedoch darauf dass das Frontpanel vorm Regen geschützt ist und dass sich dort kein Wasser ansammelt.

Interviewer: „Wenn Sie in einen Bach fallen würden, oder der Empfänger ins Wasser gerät, was dann?”

DLM: Im Benutzerhandbuch legen wir nahe den Empfänger erst einmal auszustellen, dann die Batterien zu entnehmen, denn diese schwellen bei Kontakt mit Wasser an und das ist sehr schlecht. Dann legen sie den Empfänger ausgebreitet an einen warmen Ort, mit dem Kontroll-Panel nach unten und lassen Sie es trocknen.

Interviewer: „Es scheint als hätten Sie eine Menge Zeit, Geld und Aufwand in die Entwicklung eines neuen Empfängers gesteckt. Warum benutzen sie keinen der bereits auf dem Markt erhältlich ist, wie einen Tracker oder Wildlife Materials oder einen Anderen und modifizieren ihn?”

DLM: Wir haben diesen Weg bereits zuvor bestritten. Wir haben die Wildlife Materials Empfänger, den TRX1000, den TRX3 und 16 verkauft und es waren gute Empfänger, wir haben sie neu aufgemacht so dass sie attraktiver aussahen haben unsere klappbare Antenne hinzugefügt, den Pistolengriff und so weiter. Am Schluss war es jedoch immer nur ein Kompromiss in der einen oder anderen Art und Weise. Wir produzieren unsere eigenen Empfänger nun seit 10 oder 11 Jahren und haben dabei eine Menge gelernt.  Wir dachten jetzt wäre genau der richtige Moment  noch einmal neu zu starten, weil wir wussten dass es sehr viele neue und spektakuläre Entwicklungen gegeben hat, die uns hier und jetzt zur Verfügung stehen. Drahtlose Technologie ist gerade in den letzten zehn Jahren aufgeblüht.
Es scheint als wäre es unkompliziert einen Empfänger zu entwickeln und in der Theorie ist es das auch. Allerdings gibt es so viele Feinheiten, kleine verzwickte Dinge. Wir fanden heraus dass, wenn wir ein bestimmtes Bauteil nur einen Zentimeter verschoben, wir ein dramatisch anderes Ergebnis bekamen auf Grund der Nähe zu einem anderen Bauteil das ganz woanders lag. Ein Kabel das in eine Richtung führt im Gegensatz zu einer Anderen führte dazu dass es nicht vom Magnetfeld beeinflusst wurde, das auf der Schalterplatte vorhanden ist. Ich wüsste nicht wo ich anfangen sollte alle Kompromisse aufzuzählen. Wir haben buchstäblich hunderte Tests durchgeführt um all diese Kleinigkeiten zu finden. Es kostetet uns natürlich eine Menge Zeit. Einen neuen Empfänger zu entwickeln ist nichts, durch das ich sehr oft gehen möchte. Wir haben hunderte Seiten verzwickter Anmerkungen und experimenteller Ergebnisse von Ideen die wir ausprobiert haben und es nimmt einfachen einen riesigen Platz deines Lebens und Gehirns ein um so ein Projekt durchzuführen. Deshalb hoffen wir diesen neuen Empfänger zu unserer Kerntechnologie zu machen zu der wir in zukünftigen Versionen  neue Funktionalitäten hinzufügen werden.

Interviewer:  „Wir haben nun über das Innenleben gesprochen, aber es ist auch offensichtlich das eine Menge Gedanken in die Gestaltung der Aufmachung und Reduzierung der Größe geflossen sind.“

DLM: Sie wisse ja dass für Marshall Radio Telemetry die Aufmachung immer eine wichtige Rolle gespielt hat und dieser Empfänger spiegelt das wieder. Es ist eine Wonne ihn zu halten und es ist ein Vergnügen ihn zu benutzen. Und ihn anzuschauen. Wir hätten ein billigeres Gehäuse nehmen können, aus gebogenem Blech mit herausstehenden Schrauben und einer viel billigeren Antenne. Schauen Sie sich aber zum Beispiel Autos an. Sehen Sie Autos die quadratische Metallkisten- form haben? Mit herausstehenden Schrauben, ohne Farbe? Jedes Auto ist lackiert, weil das das absolute Minimum ist was ein Kunde bereit ist zu kaufen. Wir hoffen dass das die Art und Weise ist, die Kunden über die Aufmachung denken und sie werden schnell merken das das Innenleben mindestens genau so großartig ist.…


(Übersetzung: Björn Eilers)

 

 

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