Auch wenn es schon den einen oder anderen Anbieter von GPS fähigen Telemetrielösungen gibt, haben sich diese Lösungen bis jetzt noch nicht wirklich durchgesetzt. Limitierende Faktoren bisher waren Dinge wie eine erforderliche GSM Verbindung, Sendergröße, Batterielebensdauer, Wasserfestigkeit, etc. Abgesehen von extrem teuren Satellitenlösungen mit im Sender eingebauten Photovoltaikzellen zur Unterstützung der Batterie, die seit Jahren von Forschern verwendet werden, um die Zugrouten der Wanderfalken und Sakerfalken zu erforschen, hat sich bis jetzt kein GPS System in der Falknerei durchgesetzt.

Mit der gestrigen Produktankündigung des Marktführers Marshall Radio Telemetry, welche schon seit einiger Zeit mit großer Spannung erwartet wurde, scheint auch in der Falknerei eine Trendwende in Richtung GPS Einzug zu halten. Schon in den letzten Jahren waren verstoßene Beizvögel zunehmend eine Seltenheit. Mit dem bevorstehenden Quantensprung in Richtung GPS (vor allem bei Hybridsystem die die, als sehr verläßlich geltenden, konventionellen RF Telemetrie in Kombination mit GPS Positionsdaten einsetzen) wird sich die Anzahl der verstoßenen Vögel langsam aber sicher gegen Null bewegen. 

 

Der ÖFB wird das neue System bzw. die GPS Erweiterung des UHF Systems zeitnah testen und ausführlich darüber berichten.

Bei ausreichendem Interesse werden wir (wie schon bei der Markteinführung des Marshall UHF Systems vor einigen Jahren) versuchen, einen Sonderpreis für ÖFB Mitglieder auszuverhandeln.

 

 

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