Praktische Falknerei

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Am vergangenen Freitag ( 16.11.07 ) war es soweit. Die Wochenzeitung RUNDSCHAU veranstaltete in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Oberösterreich in Linz die Verleihung des Wirtschaftspreises „Schrittmacher 07“.
Dabei wurden regionale Betriebe aus den Bezirken Linz-Stadt und Linz-Land mit innovativen Ideen geehrt. Das mit Jahresmitte gestartete Wanderfalkenauswilderungsprojekt (Österr. Falknerbund/Fixkraft) am Betriebsgelände in Enns zeigte in der Praxis schon nach kurzer Zeit Erfolge und beeindruckte die Jury.
Mit einer Nominierung für Platz zwei, in der Kategorie mehr als 50 Mitarbeiter Bezirk Lind-Land, wurde die umgesetzte Innovation gewürdigt und zeigt wiederum auf das ein solches Kooperationsprojekt durchaus eine breite Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Die beiden Projektleiter  Hr. Strittl / Hr. Mayr (beide Österr. Falknerbund) begleiteten Hr. Bauinger (GF Fixkraft), zur Preisverleihung. Bei einem delikaten Buffet fand die rundum top organisierte Veranstaltung ein Ausklingen.

FH
Werner Mayr

ImageDas Wanderfalkenauswilderungsprojekt der ÖFB Landesgruppe Oberösterreich war ein voller Erfolg. Wie bereits berichtet wurden mit Hilfe der Firma Fixkraft mehrere Wanderfalken ausgewildert, um der Taubenplage rund um das Fabriksgelände des Futtermittelherstellers Herr zu werden.

Dank der hervorragenden Öffentlichkeitsarbeit der LG Oberösterreich unter der Leitung von Kurt Strittl war die Reaktion der Presse durchwegs positiv.

Anbei ein kurzer Pressespiegel dieses  zukunftsweisenden Projektes.

Weiterlesen: Pressespiegel ÖFB Wanderfalkenprojekt

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Photo courtesy of: The Peregrine Fund


Für Interessierte an Großfalken, Hybrid-Züchter und im besonderen für Gegner der Hybrid-Zucht eine sehr interessante Lektüre.
Auf insgesamt 60 sehr großzügig abgefassten A4 Seiten, die bewusst einige Wiederholungen beinhalten, um die Schlussfolgerungen verständlicher zu machen, geht der Verfasser zuerst auf die Einteilung der Großfalken in zwei Arten ein. Auf der einen Seite die Wanderfalkenrassen, die Verfolgungsjäger im freien Luftraum sind, und auf der anderen Seite die Hierofalken, die dem bodennahen Raum als Jagdgebiet angepasst sind.
Alle Angaben sind gestützt auf die Erkenntnisse aus der Greifvogelforschung namhaft gemachter Autoren. In weiterer Folge wird auf die Gefahr von Arthybriden und Rassehybriden für frei lebende Populationen der Großfalken, unter Einbeziehung von Jagdverhalten und Verhalten bei der Fortpflanzung, sehr ausführlich eingegangen. Wobei es hier meiner Meinung nach dem Verfasser sehr gut gelingt, seine Schlussfolgerungen aus der Gesamtheit der angeführten neuesten Erkenntnisse zu ziehen.


Verfasser:    OSTR Dipl. Ing.Werner Leichtfuß
                    Dohkaule 30
                    D-53721 Siegburg


Erstmalig kann die Falknerprüfung, die bisher nur einmal jährlich im Frühjahr abgenommen wurde, auch zum Herbsttermin (Ende August-Anfang September) abgelegt werden. Voraussetzung ist eine Anmeldung bei der Kärntner Jägerschaft bis 30. Juni 2007.

Ein Intensiv- Vorbereitungskurs wird bei Anmeldung von mindestens sechs Teilnehmern abgehalten. Nähere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung bei Kursleiter OF Gero Steinacher 0664/42 33 020

Anmerkung: Einen Bericht der letzten Falknerprüfung im Frühjahr d.J., bei dem die Jungfalkner die weiße Fahne hissen durften, gibt's übrigens hier.


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Fachgerechtes Einsetzen des Spekulums


Viele Faktoren spielen bei Zuchten von Menschenhand eine Rolle. Bei der Zusammenstellung der Vögel ist es wichtig zu wissen, ob es sich um abgetragene Vögel mit starker Prägung zum Menschen handelt oder um Tiere, die schon immer in der Voliere lebten. Geprägte Adler akzeptieren in den meisten Fällen ihre Artgenossen nicht:: sie balzen dann den Menschen an und sind ihren Partnern gegenüber sehr aggressiv.

Ich selbst habe 1975 einen derartigen Fall erlebt: Beide Adler zeigen am Block Balzverhalten - daher stellte ich die Vögel in einer 130 m² großen Voliere zusammen. Am ersten Tag flogen sie nur die Sitzstangen ab und machten einen sehr friedlichen Eindruck. Nach acht Tagen musste ich feststellen, dass ...


(langer und ausführlicher Artikel)

Weiterlesen: Steinadlerzucht von Menschenhand

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... perfekte Paßform

*** Leider mußte Griff Morgan-Jones die Haubenmacherei aus gesundheitlichen Gründen aufgeben ***


Der bekannte Haubenmacher Griff Morgan-Jones hat wieder mal in die sprichwörtliche 'Trickkiste' gegriffen: Eine holländische Stockhaube auf Basis und Paßform des bekannten 'Slijper' Haubendesigns. Er nennt das Resultat COBRA.

Weiterlesen: Neuer Haubentyp für Falken und Habichte

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Haltung / Abtragen / Jagen
Steven Diethelm

Am Anfang bzw. nach der Beschaffung sollte man den Harris an einem gut übersichtlichen Standort aufstellen, sodass er sich seine neue Umgebung gut und in Ruhe einprägen kann.
In den ersten Tagen habe ich meine HH nur von der Reckkammer (während der Nacht) in eine grosse Voliere  6m x 9m x 3m auf den Sprenkel gestellt, sodass er während meiner Abwesenheit sicher war, sich aber ringsherum die Gegend merken konnte und auch mein Herantreten aufmerksam mitverfolgen konnte.
Auch das Herumlaufen des Hundes ist so automatisch gespeichert worden, ohne das die HH nervös oder sogar wild abgesprungen sind.


Weiterlesen: Beizjagd auf Krähen und Enten mit dem Harris Hawk

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Ultrakompakt - das Komplettsystem


Die englische Firma Falcon Telemetrics produziert und handelt seit nunmehr 20 Jahren mit Telemetrie und Zubehör für Falkner. Auf der Insel sind ihre Sender unter ernsthaften Falknern zu einem Begriff für Leistung, Zuverlässigkeit und hervorragendes Service geworden.

Während des Besuches unseres Freundes Jim Chick, Präsident des UK Hawkboard's und Eigentümer der Firma Falcon Telemetrics, zu Weihnachten auf der Rosenburg, haben wir ihn auch in Sachen Telemetry 'bearbeitet' und versucht ihn zu überzeugen, endlich auch mal 433 Mhz Sender zu entwickeln. Bisher gab es nämlich seine Sender und Empfängerantennen nur für die englische 173 Mhz Frequenz.

Weiterlesen: Neue Telemetrie Sender & Yagi aus UK

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Säulenreck


Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich in der Falknerei die herkömmlichen Aufstellgeräten wie Blockjule, Habichtsprenkelrundbogen, Stangenreck usw. bewährt. Das Waller'sche Rundreck war eine neue falknerische und zweckmäßige Bereicherung. Man kann nicht generell darauf bestehen, das ein Habicht auf dem Habichtssprenkel, oder ein Falke nur auf einer Blockjule aufgestellt werden kann. Es kommt immer auf den jeweiligen Charakter des Vogels an. Manchen Vogel kann man auf jedes Aufstellgerät stellen, ein anderer bringt den Falkner fast zur Verzweiflung, weil der Vogel so unruhig ist, sodass ständig die Gefahr besteht, sein Gefieder zu beschädigen.  Selbst auf dem Stangenreck, das zum vorübergehenden Aufstellen in der Nacht, oder für den Vogel, der sich in Jagdkondition befindet und auf seinen Freiflug wartet, verwendet wird. Obwohl das Reck zu den ältesten Aufstellgeräten gehört, können manche Vögel durch ständiges Springen oder ,Reckreiten', ihr Gefieder beschädigen.

Weiterlesen: Das praktische Säulenreck ,Modell Hiebeler'

von Shawn Hayes, USA
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Nach der NAFA Tagung in Kearney, Nebraska, fuhr ich in eine Gegend, die ca. zwei Stunden nördlich vom Tagungsort lag.  Während der Tagung war das Wetter zwar schön, jedoch ein bißchen zu warm im Vergleich zum normalen Flugwetter
meiner Falken.
Nachdem ich zwei Tage lang die neue Gegend erkundet hatte, fand ich drei Felder mit einer guten Anzahl von Prairiechicken. Ich saß also gleich am nächsten Morgen am Rande eines Feldes, in welches die Hühner zur Futtersuche einfielen – pünktlich auf die Minute - genauso wie sie es gestern getan hatten. Wenn das Wetter kalt genug ist, erfolgt der Einfall der Hühner von den umliegenden Sandhügeln viel berechenbarer.
Ich hatte mich diesmal für meinen im fünften Flug stehenden GerXWanderterzel 'Bogey' entschieden, der Prairiehühner beizen konnte, wie es eben nur ein Hybrid  zustande bringt. An diesem Morgen fielen über 100 Prairiehühner ein.

Weiterlesen: Prairie Hühnerbeize in Nebraska

Mit dem 1. Januar 2005 ist das neue Bundestierschutzgesetz in Kraft getreten. Seit diesem Zeitpunkt ist auch die Beizjagd bzw. Falknerei in Österreich fest im Gesetz verankert. Diese Grundlage wurde auch und vor allem durch die Zusammenarbeit der Landesjagdverbände und des Österreichischen Falknerbundes geschaffen.
Der Werdegang dieses neuen Gesetzes wurde bereits in anderen Artikeln (siehe Suchfunktion 'Tierschutz') behandelt.

Für alle Interessierten bieten wir Ihnen das neue Tierschutzgesetz und zusätzliche Verordnungen hier zum Download an:

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Österreichisches Tierschutzgesetz (TSchG, pdf, 576 KB)


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Überblick über das TSchG und seine Verordnungen (G. Damoser/Haberer, pdf, 227 KB)



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(c) Mark Williams 2007


Aus dem Englischen übersetzt von Christian Habich.

Irgendwie kam der Winter gestern mit einer gewissen 'Rache' zurück ins Land – Schneesturm, orkanartige Winde und klirrender Frost. Ich erwachte gestern morgen und konnte mich noch nicht richtig zwischen der naturgewaltigen
Wettersituation und meinem Verlangen beizen zu gehen entscheiden – es sah doch sooo gut aus:  die Sonne schien, es war wolkenlos, ABER : minus 25 Grad Celsius und 12km/h Wind garantierten eine gefühlte 'Arbeitstemperatur' von ca. minus
34 Grad Celsius.
Bei diesen Temperaturen beginnen verschiedenste Dinge, wie z.B. die Telemetrie ihren Geist aufzugeben, ganz zu schweigen von den komischen Geräuschen, die das Auto und die Autotüren machen und dem irritierenden Warnlicht am Armaturenbrett, daß sich der Reifendruck um mehr als 6 lbs verändert hat. Im Hinterkopf kreisten natürlich die Gedanken, daß diese Bedingungen nicht gerade ideal sind, wenn beim Beizen was schief geht und man längere Zeit außerhalb des geheizten Autos verweilen muß. Ich zweifelte ein bißchen, ob ich meinen bis dato total beständigen Gerterzel fliegen lassen sollte.


Weiterlesen: Ein etwas kälterer Wintertag...

In der Grafschaft Surrey ist die gefährliche Newcastle Krankheit bei Wildfasanen diagnostiziert worden. Deshalb Achtung beim Jagdaufenthalt mit Falken oder Import von Zuchtvögeln aus England!

Quelle British Falconers Club 2005

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Aplomado Falke (c) Peregrine Fund


Während meines Aufenthaltes in Kearney/Nebraska anläßlich der IAF AGM 2006 hatte ich unter anderem das besondere Privileg einige außergewöhnliche Falkner kennenzulernen. Ein absolutes Zuschauermagnet war ein Falkner der mit einem Aplomado Falken beizte. Leider konnte dieser wunderschöne kleine Falke an diesem Tag, abgesehen von zwei Heuschrecken, keinen Jagderfolg verbuchen. Wir mußten uns mit der Beobachtung von einigen Flügen aus der freien Folge, die dafür aus nächster Nähe anzusehen waren, begnügen.

Weiterlesen: Ein Meisterfalkner aus Kalifornien

Greifvogelpflegestationen haben Hochbetrieb!
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Außenparasitenbekämpfung durch Fachmann


Der Schutz unserer Greifvögel war und ist Falknern  immer schon eine Herzensangelegenheit!
Gerade in dieser Jahreszeit, wenn junge Greifvögel flügge werden, ist die Zahl verunglückter Jungvögel besonders hoch. Behördlich genehmigte Greifvogelpflegestationen, vor allem die unter erfahrener falknerischer Obhut, sind in Erster Hilfe, Pflege und Aufzucht besonders erfolgreich, denn nur das falknerische Spezialwissen ist Garant für eine erfolgreiche Auswilderung. Was nützt es, wenn ein junger Greifvogel gesund gepflegt wurde, aber kaum fliegen kann und so dem Hungertod preisgegeben ist.

Weiterlesen: Greifvogelpflegestationen

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'Karma'


VERTRAUE DEINEM BEIZVOGEL, DEM INSTINKT UND SEINER NATUR und Du wirst Dich wundern, wie einmalig unser Schöpfer all diese Dinge eingerichtet hat!

Das Jahr 2006 wird als ausgesprochen strenger und schneereicher Winter in die Geschichte eingehen. Noch dazu wird dieses Jahr durch die sogenannte „VOGELGRIPPE“ überschattet.

Trotzdem begann ich schon relativ früh mit den Vorbereitungen für dieses Zuchtjahr. Bereits im März fing ich mit dem Stimulieren meines Beizhabichts an. Hin und wieder am Morgen, meistens aber am Abend oder an den Wochenenden auch zwischendurch. Nachdem ich die Beute übergeben habe, fand die Stimulation statt. Mitte April beginnen wir beide mit dem Horstbau. Ich baue ihn wie schon im Vorjahr wieder in der sogenannten Spitzhütte am Boden -ausgepolstert mit Moos, feinen Tannen und Lärchenzweigen. Geschützt wird meine Flugdrahtanlage durch einen Elektrozaun, der rund um meine Anlage gespannt wurde.
Am 25.4.2006 ist es dann soweit. Sie legt das erste Ei – zwei Tage früher als im Vorjahr. Nach zwei Tagen liegt das zweite Ei im Horst. Ab diesem Tag bebrütet mein Habicht die beiden Eier fest und nur mit kurzen Unterbrechungen. Sie wird von mir nach der Beuteübergabe noch regelmässig stimuliert.

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Nach tagelangem Tauziehen zwischen meinen Gefühlen, meiner Vernunft und dem Vertrauen in ein Lebewesen und dessen


Weiterlesen: Über die Freiheit meines Beizhabichts KARMA während der Brutphase

ImageHöchster medizinischer Standart in der Arabischen Wüste

Schon von Österreich aus hatte ich Kontakt mit dem Generalsekretär des Emirate Falconers` Club, Mr. Majid Al Mansouri aufgenommen, um einen Besuch in der Abu Dhabi Falkenklinik zu organisieren, dem ich als Falkner und Tierarzt mit besonderer Erwartung entgegenblickte.

 

Weiterlesen: Besuch in der Abu Dhabi Falkenklinik

Image*** Leider mußte Griff Morgan-Jones die Haubenmacherei aus gesundheitlichen Gründen aufgeben ***


Die Suche nach der perfekten Habichtshaube hat mich wiedermal nach England geführt, wo sich 'M-J Hoods' mittlerweile zu einem Synonym für hochwertigste Hauben zum absolut vertretbaren Preis entwickelt hat.

Nach ausgiebem Besuch bzw. Genuß des tollen Internetauftritts von M-J Hoods (http://www.m-jhoods.co.uk) und dem anschließendem sehr aufschlußreichen Gespräch mit dem Meister, Griff Morgan-Jones, wurden zwei spezielle Habichtshauben bestellt - eine davon maßangefertigt und die zweite sozusagen als Reserve ...

Die Fertigung und Lieferung erfolgte innerhalb von nur einer Woche und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt: tolles Leder, perfekte Verarbeitung bis ins Detail und makellose Paßform. Die Bemerkung des Meisters am Telefon '... a rouse and  foot up is not uncommon within a couple of minutes of this hood being fitted'  ('es kommt vor, daß der Vogel nach der Erstverhaubung innerhalb von Minuten entspannt mit leicht gespreiztem Gefieder auf einem Ständer steht') ist beim vorher noch nicht verhaubten Habicht tatsächlich eingetreten - unglaublich!

Dieser Haubenmacher versteht wirklich sein Handwerk.

Christian Habich


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Josef Hiebeler

Die künstliche Besamung von Greifvögel

Eine kurze Zusammenfassung über die Notwendigkeit bzw. eine Einführung in die künstliche Besamung in der Falknerei.

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Fachgerechte Insemination

 

Was bei Nutztieren schon seit den 50er Jahren zur Normalität gehörte, war für die Falknerei völliges Neuland. Vögel unterscheiden sich auch wesentlich vom Säugetier, da sie von den Reptilien abstammen und deshalb ihr Sperma bis heute nicht gelagert werden kann.

Über die Notwendigkeit der künstlichen Besamung muss ich ein wenig ausholen. Vor allem wurde sie ausgelöst aufgrund der neuen Gesetzgebung von Naturschutzbehörden in Europa wegen des starken Rückgangs der Greifvögel, insbesondere des Wanderfalken, der durch Einsatz gefährlicher Umweltgifte wie z. B. DDT, in manchen Gebieten völlig verschwunden war. Es ist naheliegend, dass in dieser Situation kein Verständnis für die Falknerei, bzw. der legalen Aushorstung von Greifvögeln zum Zwecke der Beizjagd bestand. In dieser prekären Situation schien das Aus für die Falknerei besiegelt.

Weiterlesen: Die künstliche Besamung von Greifvögel

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W. Diernberger demonstriert am Adlerpräparat


Unsere Greifvögel, mit denen wir gemeinsam eine uralte Jagdkunst pflegen, sind sind sensible, empfindliche und  wunderbare Geschöpfe, die fach-bzw. tierschutzgerecht und einfühlsam behandelt werden müssen, damit sie keinen Schaden nehmen.
Darüber hinaus stehen unsere Greifvögel, auch wenn sie seit vielen Generationen in menschlicher Obhut nachgezüchtet werden, unter besonderen gesetzlichen Schutzmassnahmen(Cites).

Wir Falkner sind daher verpflichtet der Gesellschaft nachzuweisen, dass wir das Bestmöglichste für das Wohlergehen unserer Greifvögel zu tun bestrebt sind, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden!
Eine dieser  Grundvoraussetzungen ist der amtliche Nachweis,dass wir uns auf eine beabsichtigte Haltung eines Greifvogels bestens vorbereitet haben,nämlich durch den Erwerb von theoretischen und praktischen Voraussetzungen durch Ablegung einer Falknerprüfung vor einer behördlichen Prüfungskommission.
Damit erbringen wir den Nachweis unserer Qualifikation, einen Greifvogel fach-und tierschutzgerecht verantwortungsvoll halten zu können.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nur so in unserer naturentfremdeten Gesellschaft argumentieren und punkten können.

Dr. Harald Barsch




Rabenvögel: Kennen wir sie?Image


Für manche Menschen sind sie Seuchenpolizei und Hygienewächter der Natur, für andere nichts anderes als Diebe, Räuber und Mörder. Die Rede ist von den Rabenvögeln, deren Auswirkung auf die Niederwildbesätze häufig eine große Unbekannte darstellt...


Von Gerhart Dagner

Image Artikel Teil 1

Artikel Teil 2

 



Anmerkung der Redaktion:

Diese beiden Artikel veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift WEIDWERK - Österreichs auflagenstärkste Jagdzeitschrift. Die Artikel wurden bereits in den Ausgaben März und April 2005 publiziert.
Weitere Informationen  und Jahresabonnements gibt's direkt auf
http://www.weidwerk.at


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Friedrich II. bei der Beizjagd


Die Beizjagd ist eine der ältesten Jagdarten überhaupt. Sie wird in fast allen Ländern Europas und vielen Ländern der Welt in ihrer ursprünglichen Form ausgeübt.Sie ist eine besonders naturgetreue und damit ökologische Jagd, weil sie unter der Regie des Menschen genauso abläuft wie die Jagd wilder Greifvögel. Beutegreifer und Beutetier haben dieselbe Chancengleichheit wie in der Natur. Das Abtragen (= Abrichten) des Beizvogels ist keine Dressur und kann niemals durch Strafen oder Zwangsmaßnahmen erfolgen. Entscheidend ist das Lernen am Erfolg.Wichtigste Voraussetzung ist es, ein Vertrauensverhältnis zwischen Beizvogel und Falkner zu schaffen.

In der modernen Falknereiist man bestrebt einen optimal ernährten und trainierten Beizvogel einzusetzen, der seinen Artgenossen in der Natur gleichkommt. Ziel der Beizjagd ist das harmonische Zusammenspiel von Beizvogel, Falkner und Hund. Während der Hund das Wild zu suchen und aufzustöbern oder vorzustehen hat, ist es am Falkner, seinen Beizvogel in eine günstige Jagdposition zu bringen. Den weiteren Verlauf der Jagd bestimmen Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer von Beutegreifer und Beute. Der Beizjäger nimmt an einem echten und unverfälschten Naturerlebnis teil und wird in ursprüngliche Naturvorgänge aktiv eingebunden. In diesem Zurückkehren in die Natur liegt tatsächlich die eigentliche Faszination der Beizjagd.

 

Im folgenden Bereich unserer Webseite veröffentlichen wir interessante Artikel, Erlebnisse und Erfahrungen zum Thema Beizjagd.

 

 

 

UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

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