Praktische Falknerei

HABICHT - Der Draufgänger

Image
Der Habicht zählt zu den am häufigsten verwendeten BeizvögelnEuropas. Und das kommt nicht von ungefähr, denn er ist ein draufgängerischer Universaljäger. Sein natürliches Beutespektrum reicht von Sperlingen über Drosseln, Tauben, Krähenvögeln, Fasanen, Enten, Möwen bis hin zu Kaninchen und sogar Hasen. Er ist perfekt für die Jagd im deckungsreichen Gelände angepasst, lässt sich jedoch auch in offenen Landschaftsformen jagdlich einsetzen. Wenn die Küche des Falkners regelmäßig mit Wild versorgt werden soll, dann ist der Habicht der verlässlichste Beizvogel. Französische Falkner nannten ihn deshalb „ Le Cuisinier- Küchenmeister.“

Weiterlesen: Häufige Beizvögel in der modernen Falknerei


Diplom Tierarzt Thomas ENDERS
ehem. Referent für Greifvogelschutz im ÖFB
 
Wie beim Menschen, so auch beim Tier, ist ERSTE HILFE oft entscheidend für ein Überleben!
Das gilt ganz besonders für Greifvögel, die ganz andere Erfordernisse als ein Säugetier haben, bitte beachten Sie deshalb Punkt 1!    
 

Weiterlesen: Erste Hilfe bei Greifvögeln

Seite 4 von 4

Unterkategorien

Friedrich II. bei der Beizjagd


Die Beizjagd ist eine der ältesten Jagdarten überhaupt. Sie wird in fast allen Ländern Europas und vielen Ländern der Welt in ihrer ursprünglichen Form ausgeübt.Sie ist eine besonders naturgetreue und damit ökologische Jagd, weil sie unter der Regie des Menschen genauso abläuft wie die Jagd wilder Greifvögel. Beutegreifer und Beutetier haben dieselbe Chancengleichheit wie in der Natur. Das Abtragen (= Abrichten) des Beizvogels ist keine Dressur und kann niemals durch Strafen oder Zwangsmaßnahmen erfolgen. Entscheidend ist das Lernen am Erfolg.Wichtigste Voraussetzung ist es, ein Vertrauensverhältnis zwischen Beizvogel und Falkner zu schaffen.

In der modernen Falknereiist man bestrebt einen optimal ernährten und trainierten Beizvogel einzusetzen, der seinen Artgenossen in der Natur gleichkommt. Ziel der Beizjagd ist das harmonische Zusammenspiel von Beizvogel, Falkner und Hund. Während der Hund das Wild zu suchen und aufzustöbern oder vorzustehen hat, ist es am Falkner, seinen Beizvogel in eine günstige Jagdposition zu bringen. Den weiteren Verlauf der Jagd bestimmen Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer von Beutegreifer und Beute. Der Beizjäger nimmt an einem echten und unverfälschten Naturerlebnis teil und wird in ursprüngliche Naturvorgänge aktiv eingebunden. In diesem Zurückkehren in die Natur liegt tatsächlich die eigentliche Faszination der Beizjagd.

 

Im folgenden Bereich unserer Webseite veröffentlichen wir interessante Artikel, Erlebnisse und Erfahrungen zum Thema Beizjagd.

 

 

 

UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

Go to top