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In einem neugestalteten Layout stellt sich die aktuelle Ausgabe des FALKNERS vor. In klarer und schlichter Form soll diese Ausgabe Vorbild für kommende Auflagen sein, großer Wert wird künftig auf schöne und erfrischende Bilder gelegt.


Aus aktuellem Anlass nimmt die Anerkennung der Falknerei als immaterielles Kulturerbe der UNESCO diesmal breiten Raum ein.
Selbst auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Die Vision, die Idee, für unsere Passion die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO anzustreben, ging wie schon zuvor die Idee einer weltumspannenden Falknerorganisation (IAF), von Österreich aus, worauf wir mit Recht stolz sein können. Nachweislich hat die Grazer Kulturwissenschafterin Mag. Monika Reiterer ihre Vision „Weltkulturerbe Falknerei“ als allererste öffentlich präsentiert. All jene, die diese Eingebung im Nachhinein für sich beanspruchen, sind bisher jeglichen Beweis schuldig geblieben …


Unser UNESCO-Projektleiter Mag. Christian Habich lässt uns in seiner Schilderung am mühsamen, äußerst arbeitsintensiven, oft frustrierenden, aber letztlich erfolgreichen, hart erkämpften glücklichen Ausgang, an den ein kleiner Kreis immer geglaubt hat, teilhaben.
Mit meinem Wissen um Christians Hartnäckigkeit, sein Verhandlungsgeschick, seine exzellenten internationalen Verbindungen, habe ich stets an einen Erfolg geglaubt und anerkenne, dass Christian der Löwenanteil am Gelingen gebührt.
An dieser Stelle allen, die an der großartigen Umsetzung einer richtungsweisenden Vision aus Österreich in die Tat mitgewirkt haben, einen herzlichen Falknersdank! Der ÖFB hat die Chance zeitgerecht erkannt und die Gunst der Stunde genutzt.

Im November fand auf meine Initiative und Organisation an der Veterinärmedizinischen Universität Wien die allererste Fachtagung zum Thema „Greifvogelhaltung und Tierschutz“ statt. Ein Bericht darüber auf Seite 21 des FALKNERS.
Das überraschend große Interesse an dieser Tagung seitens der Teilnehmerschaft, die von beamteten Tierärzten/Tierärztinnen bis hin zu praktizierenden Falknern reichte, zeigte auf, dass ein großer Nachholbedarf an verlässlicher und objektiver Information besteht.


Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass bisher nur Informationen über Falknerei und falknerische Greifvogelhaltung an Behörden vermittelt wurden, die in vielen Bereichen von althergebrachten Vorurteilen und unwahren Behauptungen geprägt sind.
Wenn wir als Betroffene zukünftig über anstehende Fragen der falknerischen Greifvogelhaltung und Falknerei diskutieren, müssen unabhängige Fachexperten mit einbezogen werden, um fachlich fundierte Lösungen, die von allen akzeptiert werden, zu erarbeiten. Es darf nicht sein, dass Personen, denen jegliche fachliche Kompetenz fehlt, bestimmen, was zu geschehen hat.
Die UNESCO-Anerkennung weist die Falknerei als schutz und erhaltungswürdiges Kulturerbe aus. Damit verpflichtet sie uns auch, alles in unserer Macht Stehende zu unternehmen, um dieses Kulturerbe in lebendiger Form unseren nachfolgenden Generationen zu übergeben.
Ein Erhalt wird nur dann gewährleistet sein, wenn Wissensvermittlung stattfindet. Das bedeutet, wir sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass Jungfalknerinnen und Jungfalkner die bestmögliche Ausbildung erhalten und ihr erworbenes Wissen und Können in einer behördlich anerkannten Prüfung, wie es in einigen Bundesländern schon praktiziert wird, nachweisen. Damit wollen wir erreichen, dass nur bestens ausgebildete Falknerinnen und Falkner ein verantwortungsvoller Umgang mit Greifvögeln ermöglicht wird.
Den Vorstand des ÖFB erwarten eine Fülle von neuen Aufgaben und Herausforderungen in den nächsten Jahren. Um dies zu bewältigen, geht unser Appell an alle Falknervereinigungen in Österreich: Lasst uns zusammenstehen und zusammenarbeiten, um die Fülle kommender Entwicklungen gemeinsam zu einem guten Abschluss zu bringen.

Ich bedanke mich bei allen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben unsere Falknerei lebendig zu erhalten und
grüße mit einem kräftigen Falknersheil!

Dr. Harald Barsch
Präsident des ÖFB

 

Anmerkung:

Die neue 64 seitige Ausgabe von "Der Falkner" kann per Email (info@falknerbund.com) zum Preis von EUR 10,- + Porto (EUR 2.50) bestellt werden.

 

UNESCO Kulturerbe!

Paris, 5.12.2012 12:02h

UNESCO nimmt auch die österreichische Falknerei in die repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

 

Zoo Schönbrunn mußte alle Pelikane einschläfern

Nachdem die ganze Kolonie der Krauskopfpelikane mit dem Vogelgrippe Virus H5-N8 infiziert war, mußte der Zoo die gesamte Kolonie einschläfern.

Wir sind tief betroffen und können nachempfinden, was dies auch für das Personal des Zoos bedeuten muß.

Wie bereits auch in unserem Newsletter, möchten wir nachdrücklich alle Falkner um entsprechende Unterbringung ihrer Vögel ersuchen.

International Journal of Falconry 2014

Die Ausgabe 2014 der bekannten IAF Zeitschrift wird demnächst erscheinen.

Zur Vorabbestellung und Abonnements kommen Sie direkt durch Klick auf das Bild.

 

Jäger vereint gegen Wildkriminalität

Die Jäger der Welt treffen sich am 24. April 2014 in Mailand, Italien, im Rahmen der 61. Generalversammlung des CIC zu einem historischen Welt-Gipfeltreffen mit dem Titel: “Jäger vereint gegen Wildkriminalität

 

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