Nach einem ruhigen Flug und einer  anstrengenden 3-stündigen  Autofahrt vom Flughafen Stansted zum Veranstaltungsgelände wurden wir dort von unseren Freunden begrüßt. Der ÖFB-Stand war bereits vollständig aufgebaut - Präsident Harald Barsch und sein Team hatten ganze Arbeit geleistet.

Das ÖFB Camp nach Fertigstellung
Das ÖFB Camp nach Fertigstellung

 
Unsere luxuriösen Unterkünfte (Zelte) wurden aufgebaut, in heiterer Runde zu Abend gegessen und danach erste Erkundungen des Veranstaltungsgeländes durchgeführt. Auch eine steirische Abordnung, Raimund Weinhappl und seine Freunde haben sich zu unserem Zeltlager gesellt. Zu später Stunde wurden dann doch die Schlafgemächer aufgesucht, in der Hoffung einige Stunden Schlaf zu ergattern.  

Der nächste Tag war vom Wetter her überraschend schön, von einigen kurzen  Regenschauern am Abend abgesehen. Um 12 Uhr hatten wir unseren 1. großen Auftritt bei der Parade. Wir präsentierten uns in der entsprechenden Falknerkleidung der unterschiedlichen Stilepochen, Renaissance, Barock usw.. 
Die erste Anprobe, der von Josef Hiebeler zur Verfügung gestellten Kostüme, war sehr amüsant. Nach der gelungenen Vorstellung bei der Parade, ein schnelles Mittagessen, eine Runde im Gelände und der nächste Termin stand schon wieder am Programm. Um 15 Uhr war der Einmarsch der Nationen in den verschiedenen Landestrachten angesagt. 

Erst danach hatten wir wirklich Zeit uns unter das Volk zu mischen. Die diversen Stände für Jagdbekleidung, Falknereizubehör und Telemetrie waren ab 18 Uhr geschlossen, aber die Stände der Nationen waren fast durchgehend zugänglich, wobei hier der von den anderen Nationen gerne angenommene Stand des ÖFB sicherlich im Spitzenfeld lag – geöffnet bis in den frühen Morgenstunden.

Vater & Tochter im Renaissance-Outfit
Vater & Tochter im Renaissance-Outfit


Am Sonntagmorgen versprach der Himmel einen niederschlagsfreien Tag, was er leider nicht halten konnte. Neben Regenschauer gab es sogar Hagel. Vor und zwischen den Pflichtterminen, Parade und Einmarsch der Nationen, gab es sehr interessante falknerischen Darbietungen. 

Offizielles Ende war um ca. 17 Uhr. Abends wurden alle noch anwesenden Nationen vom ÖFB zum Verzehr der übrig gebliebenen Vorräte eingeladen. Kaum geschlafen mussten wir schon wieder auf, Zelte abbauen, ein kleines Frühstück und um 6 Uhr ab Richtung Flughafen. Nach einer etwas mehr als 2- stündigen problemlosen Autofahrt sind wir zeitgerecht aber leicht übermüdet am Flughafen angekommen. Ein erholsamer Rückflug bei wolkenlosem Himmel und toller Sicht hat uns etwas für die Strapazen entschädigt.
 
Bei Kaffee und Kuchen am Flughafen Graz  waren wir uns alle einig – es war ein tolles Erlebnis!

Tee im arabischen Camp
Tee im arabischen Camp
Lange Warteschlangen beim Schmarren!
Lange Warteschlangen beim Schmarren!



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