BH HR Dr. Widermann betonte die Wichtigkeit der Dokumentation und deren Bearbeitung, ein Archiv kann als Gedächtnis von Institutionen, sei es öffentlich oder privat, bezeichnet werden.
Landesrat Mag. Karl Wilfing erwies sich in der Geschichte der Falkerei absolut sattelfest. Er skizzierte die 1000-jährige Geschichte der Falknerei in Österreich, deren Untergang nach dem Wiener Kongress 1814/ 1815 und das Wiederaufleben in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

Landesrat Mag. Karl Wilfing zeigt sich bei der Geschichte der Falknerei absolut sattelfest
LR Mag. Karl Wilfing zeigt sich bei der 
Geschichte der Falknerei absolut sattelfest



Als zuständiger politischer Referent der Stiftungseinrichtungen des Landes Niederösterreich begrüsste er die Initiative der Forstdirektion Ottenstein, zu dem auch Schloss Waldreichs gehört. Last, but not least erläuterte Forstdirektor Dipl. Ing. Richard Hackl die Einrichtung der Windhag- Stipendienstiftung für NÖ, die sich in seinem Verantwortungsbereich befindet.

Anschliessend erläuterte ÖFB Präsident Dr. Barsch die Wichtigkeit der Dokumentation unserer Falknerei ab dem 20. Jahrhundert, ein verlorengegangenes jagdliches Kulturgut hat sich dank unserer Vorgänger zu ungeahnten Höhen entwickelt. Unsere falknereipolitische Arbeit gipfelte sich in der Anerkennung der österreichischen Falknerei als „Weltkulturerbe“ der UNESCO, eine Auszeichnung, die sich weltweit 14 Länder teilen.Eines der Anerkennungskriterien ist die Dokumentation der österreichischen Falknerei, der wir mit einem ersten Schritt, der Errichtung eines Archivs gerecht werden.
Präs. Dr. Barsch betonte, dass das Österreichische Falknereiarchiv für alle Falkner und Falknervereine vorgesehen ist, alle sind herzlich eingeladen in Zukunft häufig davon Gebrauch zu machen, um ein Gesamtbild der österreichischen Falknerei zu reflektieren.
Präs. Dr. Barsch dankte allen Ehrengästen, insbesondere Forstdirektor Dipl. Ing. Hackl, der die Errichtung des Falknereiarchivs in grosszügiger Manier mit generöser Unterstützung erst ermöglicht hat.

DI Hackl und Dr. Barsch freuen sich über den Erfolg
DI Hackl und Dr. Barsch freuen 
sich über den Erfolg.


Einen besonderen Falknersdank an Falkenmeister Josef Hiebeler, der die Renovierung der Archivräumlichkeiten mit grossem Einfühlungsvermögen unter Rücksichtnahme der bestehenden baulichen Substanz geleitet und auch selbst kräftig mit angepackt hat. Einen Dank auch an die zahlreichen unermüdlichen Helfer und Handwerker, die die oft schwierigen Arbeiten bestens meisterten: Markus Haider, Willi Riegler und Hubert Rinner. Falknersdank auch unserer Falkenmeisterin Monika Hiebeler, die stets zur Stelle war, wenn etwas im Ablauf klemmte und Ladi Fekete, der für die Basis des Archivinhalts sorgte.

Abschliessend ging es nach Durchschneiden eines Bandes am Archiveingang zur Besichtigung der Räumlichkeiten, die vom Prior des Stiftes Altenburg, Pater Michael, gesegnet wurden. Bei einem kleinen Imbiss klang die Feier aus und leitete über zum grossen Jagdkonzert in der Falknereiarena.

 

Die ersten Besucher: vl vorne HR Dr. Widermann, Landesrat Mag. Wilfing, Frau Dir. Mag. Hermine Hackl, LJMSTV ÖR Albin Haidl, hinten vl. BGM Gerhard Wandl, BGM Ing. Johann Müllner, Forstdir. DI Hackl, Pater Michael, Dr. Barsch
Die ersten Besucher im Archiv: vl vorne HR Dr. Widermann, 
Landesrat Mag. Wilfing, Frau Dir. Mag. Hermine Hackl, 
LJMSTV ÖR Albin Haidl, hinten vl. BGM Gerhard Wandl, 
BGM Ing. Johann Müllner, Forstdir. DI Hackl, Pater Michael, Dr. Barsch

Einen herzlichen Dank an Frau Direktor Mag. Hermine Hackl, die die Eröffnungsfeierlichkeiten in hervorragend professioneller Manier charmant moderierte.