Nachdem die ersten Kontakte mit Unterstützung meiner Falknerfreunde der LG Wien mit den maßgebenden Falknern stattfanden, und nun auch die Einladungen vorlagen, versuchte ich so oft es meine Zeit, meine Familie und auch meine finanziellen Mittel erlaubten, an den Tagungen in unseren Nachbarländern teilzunehmen.
Trotz eines großen bürokratischen Aufwandes , sowohl für die  CITES –Papiere als auch  für Gesundheitszeugnisse, war es der Aufwand immer wieder wert. Herrliche Reviere und auch das gemeinsame beizen mit Falknern aus den verschiedensten Ländern, waren immer wieder ein Grund, jedes Jahr wiederzukommen. Weiters wird noch sehr viel Wert auf Tradition und Jagdkultur gelegt. Sicherlich gab es den einen oder anderen Negativpunkt, wobei die  langen Wartezeiten an den Grenzen zu diesen Negativpunkten gezählt werden müssen. Auch gab es das eine oder andere organisatorische Hoppala. In Summe aber überwog das Positive.
Wichtig ist bei solchen Treffen nach dem gemeinsamen jagen auch der Informations und Erfahrungsaustausch , natürlich bis spät in die Nacht, eventuell bei einem guten Glas Wein oder bei ein oder zwei Bier. Egal von wo er kommt, oder welchem Verein er angehört.
Nachdem 2004 unsere Nachbarländer alle der EU angehören, ist der Grenzübertritt sehr vereinfacht.
Ich würde jeden Falkner einen Besuch bei den Tagungen in Tschechien, in der Slowakei  in Ungarn sowie in Polen empfehlen. Nicht nur werden die einzelnen Verbände in den jeweiligen Ländern unterstützt. so sind Kontakte und das gemeinsame zusammenstehen in Zeiten wie diesen wichtig. 
Falknersdank auch an meine Falknerfreunde aus Österreich, die wie ich jedes Jahr die „Rundreise in Mitteleuropa“ in Angriff nehmen, wodurch für Spaß gesorgt ist.
Die gemeinsamen Erlebnisse würden wahrscheinlich eine eigene Ausgabe des „Falkenblick“
füllen. 

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen bedanken, die mir die Teilnahme an diesen Tagungen ermöglichen, sowie für die Gastfreundschaft bei unseren Nachbarn.

LGL Martin Hafner