22 Schulen aus der Mongolei, den USA, Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten kamen hinzu. Eine wichtige Rolle übernehmen nach wie vor die ortsansässigen Falkner, zumal sie sehr viel ihrer Freizeit investieren und die Lehrkräfte mit vollem Einsatz unterstützen. Sie präsentieren Falknerei-Equipment, sie erläuterten, wie Vögel abgetragen werden, wie die Tiere gehalten werden, wie sie in der freien Wildbahn leben und erklären auch die Geschichte der Falknerei. Vermutlich war der Geschichtsunterricht für viele der Kids noch nie so lebendig wie beim „School Links Programme“. Die gesammelten Informationen, werden an die Partnerschulen weitergegeben und dort von den Kindern aufgearbeitet. Die Einbeziehung der Falkner und deren Greifvögel bringt gewiss nur Vorteile mit sich, so wird der Lernstoff zum Greifen nahe.


Zwischenbilanz dieses überragenden Programms

Die teilnehmenden Schulen schaffen für ihre Schülerinnen und Schüler die Chance, einen Einblick in die jahrtausende alte Kunst der Falknerei zu erhalten, Kontakt zu Kindern aus anderen Kulturen aufzubauen und sich mit diesen auszutauschen. Es wird ein Fächerübergreifendes Projekt angeboten, dessen Themen im Biologie-, Geographie, Geschichtsunterricht, etc. behandelt werden können, ja viele Schulen bilden sogar Beschäftigungsgruppen in den Pausen oder in der Nachmittagsbetreuung.

Die Schülerinnen und Schüler werden zu einer weitsichtigen Denkweise animiert und für den Umwelt- und Artenschutz sensibilisiert. Auch in den kommenden Jahren wird der Zulauf nicht abbrechen, sind immerhin schon weitere Schulen aus Süd Afrika, den Niederlanden, der Slowakei und Russland zur Teilnahme angemeldet. Schön zu sehen, dass Falknerei und Greifvögel junge Köpfe zur Zusammenarbeit beflügelt.

Der ÖFB steht für österreichische Schulen, die an dem "School Links Programme" teilnehmen wollen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Anfragen bitte direkt an unser Sekretariat.