Zusammenfassend kann man sagen, dass wir uns in Österreich, diese hohen  politischen Vertreter für Falknerfragen nur wünschen können.  Die Tagungsthemen waren sehr interessant, von Veterinärvorträgen, über CITES-Fragen und deren schnelleren Bearbeitung, bis auf die heiße Diskussion zum Greifvogelabschuss in Niederösterreich, wo auch von slowakischer Seite wenig Verständnis zu spüren war, eher teils schockierende Verwunderung, dass man das Image der Jagd so kurzsichtig und leichtsinnig auf Spiel setzt. 
Da in der Slowakei, wie auch in Tschechien, die Falknerei rechtlich ein Bestandteil des Jagdwesens ist und der Falknerclub in beiden Ländern unmittelbar dem Präsidium des zentralen Jagverbandes unterliegt, hat die Falknerei in diesen Ländern automatisch eine starke politische Vertretung. Dieses konnte man bei den Referaten des Symposiums feststellen. 
Vortrag durch FM Josef Hiebeler
Falknerei ist in der Slowakei ein fester Bestandteil bei der Ausbildung an den musterhaften Forstschulen. Dies kommt allen Falknern zu gute, dass es dort die Falknerprüfung in der Theorie und Praxis ihren Abschluss findet. Dieses schlägt sich selbstverständlich auch an den falknerischen Leistungen der Falkner nieder.

Der Landwirtschaftsminister Stanislav Becík bot den Falknern die Möglichkeit an,  bei den „Slowakischen Tagen“ in Brüssel, gemeinsam mit Vertretern der Politik, Kultur, Wirtschaft, der Gastronomie u.v.a., als Representanten der Slowakischen Republik mit zu wirken, mit einberechneten Plätzen im Regierungssonderflugzeug. Da kann man als österreichischer Falkner und Öffentlichkeitsreferent fast nur neidisch hinter her sehen.

Hier sieht man deutlich, welchen öffentlichen jagdlichen Stellenwert in unseren Nachbarländern der Falknerei eingeräumt wird. Wenn diese gut und klassisch gezeigt wird, ist die Falknerei immer ein Magnet, die Leute aus allen Gesellschaftsschichten anzieht und begeistert. Ich bin der Überzeugung , dass kaum noch eine jagdliche Öffentlichkeitsarbeit so eine große positive Wirkung zeigt, wie gerade die Falknerei der jagdkritischen Gesellschaft gegenüber!